Eine Seife zum Rasieren?

28.10.2015

Da bin ich schon wieder ;)
Ich habe noch gar nichts von meiner Rasierseife erzählt, hab ich festgestellt.

Ich hab hier was sehr praktisches, nämlich eine schön stabil-cremig schäumende Rasierseife, ungefärbt und unbeduftet, aus Bio-Ölen und in ein Windlichtglas gegossen.
Ist die Seife aufgebraucht, hat man immer noch ein neues Windlichtglas für stimmungsvollen Kerzenschein ;)

 

Die Herstellung von Rasierseife ist etwas kniffliger als die einer "normalen" Kosmetikseife.
Fürs Rasieren wünschen wir uns einen cremigen, stabilen Schaum. Schaum kann man bei entsprechender Auswahl der Fette u.ä. bei normalen Seifen ebenfalls sehr gut erzeugen, nur ist dieser nicht stabil genug für die Rasur.
Also achtet man bei der Rasierseife grundsätzlich auf die Verwendung von Schaumfetten, außerdem gibt man Stearin hinzu und macht zusätzlich eine Mischverseifung  - das heißt, man nimmt für die Verseifung nicht nur das Ätznatron -NaOH-, sondern zusätzlich noch einen kleinen Anteil Kaliumhydroxid -KOH-.
Nähme man ausschließlich Kaliumhydroxid, bekäme man Schmierseife.

Schlußendlich muss das Ganze heißverseift werden, damit man tatsächlich die gewünschte Schaumqualität erhält.

Aber es lohnt sich, und aus dem Windlichtglas heraus läßt sich die Seife wunderbar aufschäumen.

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