Die Ölpalme

Der  wissenschaftliche  Name der Ölpalme lautet  Elaeis guineensis.


Sie ist verwandt mit der Kokospalme und gilt als die ertragreichste Ölpflanze der Welt.
Die Ölpalme war ursprünglich in Westafrika beheimatet, ist heutzutage aber vor allem in Südostasien  und im tropischen Südamerika zu finden, weil sie dort kultiviert wird. 

Die Palme kann bis zu 30 m  hoch und  weit über 100 Jahre alt werden und bildet ab dem dritten Lebensjahr Früchte aus.  Die Früchte zählen zu den Steinfrüchten,  sind orangerot, walnussgroß und wachsen dichtgedrängt in Fruchtständen am Baum. Ein Fruchtstand kann aus bis zu ca. 1.500 Früchten bestehen und an die 50 kg wiegen.  An einem Baum wachsen ca. 3.000 - 6.000 Früchte.

Portugiesische Seeleute berichteten in Europa  über das Palmöl und die Ölpalme als Nutzpflanze, und seit 1763 war sie wissenschaftlich beschrieben. Später kam sie erst als Zierpflanze nach Asien, bis sie nach 1900  nach und nach in Westafrika, Indonesien und Malaysia in größerem Stil als Nutzpflanze  kultiviert wurde.

Ölpalmen sind mindestens dreimal so ertragreich wie Raps.
Sie beanspruchen außerdem nur einen Bruchteil des Platzes vom Sojaanbau.
Auf die unglaublich vielfältige Verwendung des Öles in fast allen unseren Lebensbereichen  wird in einem anderen Artikel noch gesondert eingegangen werden.


Alles das sind leider Gründe, die die Ölpalme von hohem wirtschaftlichen Interesse werden ließen. 

Lest hier weiter, wenn Ihr mehr über Palmöl wissen wollt.

 

  

 Quellen und weitere Infos:
Pro Regenwald

klett.de
Wikipedia  (Permalink)

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