Mo

14

Mär

2016

Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

 

Mir platzt  gerade der Kragen!

Die Welt ist im Umschwung - in keine gute Richtung.

 

 

 

 


Wir kennen alle die Flüchtlingsproblematik und wir wissen auch,  wie es dazu kam, dass diese Menschen ihre Heimat verlassen mussten.
Und jetzt muss ich in  einem  Artikel  der Zeit online lesen, dass unser Wirtschaftsminister Gabriel wieder einen Waffenexport in den arabischen Raum genehmigt hat.

"Wer Waffen sät (liefert), wird Flüchtlinge ernten!"

Und weil ich so unerträglich zornig bin nach dem Lesen dieser schlimmen Nachricht, konnte ich nicht anders, als unserem machtgeilen Herrn Gabriel eine böse Mail zu schreiben.
Ich weiß, dass er sie erst gar nicht lesen wird, dass es ihn einen Dreck interessiert und ich keine Antwort bekommen werde, aber ich fühle mich danach erheblich erleichtert!

Hier, was ich ihm geschrieben habe :

 

Sehr geehrter Herr Minister Gabriel, 

 
soeben lese ich den Artikel der Zeit Online vom 14. März 2016, 19:25 Uhr - hier der Link: 
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-03/ruestungspolitik-deutschland-saudi-arabien-bundesregierung-waffenexporte

Wie Waffenexporte in solche Länder zu bewerten sind, möchte ich Ihnen hier nicht erklären, denn das wäre sicherlich Eulen nach Athen getragen.
 
Gerade deswegen muss ich mich aber fragen wie es sein kann, dass ein Politiker wie Sie ob einer solchen Entscheidung nicht vor Scham im Boden versinkt. 

Das ist Wirtschaftslobbyismus erster Güte und ein Schlag ins Gesicht derer, die sich um Lösungen zum Thema Flüchtlingspolitik bemühen und geradezu ein Fußtritt auf die, die schon am Boden liegen weil sie durch Krieg und den hemmungslosen Konsum der westlichen Welt alles verloren haben und unter Einsatz ihres Lebens zu uns flüchten!

Vor einiger Zeit hatten Sie einmal sogenannte "besorgte Bürger" als Pack bezeichnet. Damit hatten Sie sicherlich nicht unrecht, wobei Ihre Wortwahl zu wünschen übrig ließ.
 
Was Sie sich aber hier geleistet haben, steht der schmutzigen Gesinnung der Fremdenhasser in nichts nach.

Herr Gabriel, mit Verlaub und bei meiner guten Kinderstube, SIE sind das Pack!

Mit angewiderten Grüßen,
 
Andrea Zobus