Do

05

Jan

2017

Die ersten Verträge sind gemacht!

Zumindest ist die lange Zeit der Markt-Abstinenz absehbar - die ersten Markttermine stehen ja schon vorläufig fest, aber es sind erst wenige bestätigt.

Heute aber gehen die ersten Verträge zur Post, und zwar für meine diesjährigen Termine auf Schloß Alsbach.  Dort werde ich in den Monaten Juni, Juli und Dezember zu finden sein.


Also: Bitte vormerken :)

Näheres zu den Terminen findet Ihr hier:  klick

0 Kommentare

Sa

24

Dez

2016

Zum Jahresende

 

 

Einem jeden,

 

 

der guter

 

Gesinnung ist

 

 

 

 

und frei  von Hass und Gewalt,

 

 

egal  ob er glaubt , nicht glaubt oder

 

woran,



wünsche ich friedvolle Tage, Gesundheit,

 

Liebe, Freiheit und Geborgenheit.

 



Dem Rest wünsche ich Erkenntnis.

 



Kommt gut ins neue Jahr!

 

0 Kommentare

Mo

12

Dez

2016

Marktnachlese Weihnachtsmarkt Bingen am Dritten Advent 2016

 

Für mich ist nun mit dem Weihnachtsmarkt in Bingen die Marktsaison für 2016 beendet.
Umso schöner ist es, dass diese  Saison noch einen so tollen Abschluß fand unter der ehrwürdigen Burg Klopp.

 

Am Freitag um 16 Uhr sollte es losgehen, daher hatte ich schon einen Tag vorher mein Auto geladen und konnte morgens direkt losfahren.
Ich hatte genügend Zeit und habe daher mal ein kleines Video   gemacht, um zu demonstrieren, was man alles in einem Opel Combo (der ja nichts weiteres als ein Corsa ist, nur mit etwas mehr Blech drumrum) unterbringen kann. Als ich meine ersten Märkte fuhr, kam ich mir immer etwas deplaziert vor zwischen all den Transportern und Hängern, dafür aber sind mir noch heute  erstaunte Blicke sicher, wenn ich anfange auszuladen :)

 

 

Ja, und dann gings los in Bingen, viele waren am Tag zuvor schon angekommen.

Und fertig ist mein Marktzelt :)

 

 

Hier  nochmal mit Ton

Ja, und das natürlich alles unterhalb der sehenswerten Burg Klopp.
Unten nochmal bei Nacht.

 

 

Nur eines war leider schlimm für uns - es  gab drei Feuerwerke! Für einen meiner Hunde ist das die Hölle - unten auf dem Bild sieht man ihn beim ersten Feuerwerk, da ging es noch. Kaum hatte er sich wieder beruhigt, fing das nächste an, und ab da wars vorbei.

Sein Kumpel ließ sich dann leider anstecken und so hatte ich zwei zitternde Bündel, die sich einfach nicht mehr beruhigen ließen.
Meine Hunde machen alles mit und bleiben immer ruhig auf Märkten, ob das kläffende und pöbelnde Artgenossen sind, schreiende Kinder oder alkoholisierte Erwachsene - das stört sie herzlich wenig und ich kann mich immer auf meine beiden verlassen.
Und ein einziges Feuerwerk stehen wir auch zusammen durch, die Schnuffs und ich - aber drei waren einfach zuviel.

Als es dann wieder ruhig wurde, meine Hunde aber leider der Stille nicht mehr trauten, bekam ich noch ganz liebe Kundschaft. Mitten im Gespräch riss sich dann mein Dreibeiner los und rannte in Richtung Auto. Aber meine Kunden waren so unglaublich nett - einer der Männer rannte dem flüchtigen Hund hinterher, und die anderen versicherten, sie würden am Stand bleiben und auf mich warten, damit ich mitsuchen und dann beide Hunde ins Auto bringen konnte. Mein liebes Dreibein war nicht weit gekommen - ich fand ihn mit dem netten Mann ein paar Meter weiter in Richtung Parkplatz. Am liebsten wäre ich ihm um den Hals gefallen (Dem armen Mann, naja, und dem Hund natürlich auch...)
Und als die beiden Schnuffs dann in ihrem geliebten Auto waren (dort kann passieren was will, da fühlen sie sich sicher) und ich an meinen Stand zurückkam, waren tatsächlich alle noch da, hatten ganz viel Verständnis und kauften mehrere Seifen.
Selbstredend, dass sie ein Seifchen kostenlos obendrauf gepackt bekamen.
Vielen vielen Dank, Ihr lieben unbekannten Menschen, es ist einfach schön, in dieser Welt solche Erlebnisse haben zu dürfen, auch wenn die Situation kurz vorher etwas unangenehm war!

 

 

Hier übrigens ein paar Seifenbildchen - diese und noch einige mehr waren in Bingen mit am Start:

 

Vor zwei Jahren durfte ich ja schon einmal bei diesem Markt dabei sein, und schon da gefiel es mir sehr gut in Bingen. Die Leute dort sind ein nettes Völkchen, und es macht große Freude, hier seinen Marktstand zu haben.
Die Teilnehmer sind mit Bedacht gewählt, und dem Publikum wird keine pseudo-mittelalterliche Billigware präsentiert, wie man das ja leider bei immer mehr Veranstaltungen zu sehen bekommt.
Trotz der beengten Verhältnisse liefen Auf- und Abbau reibungslos, danke an Euch lieben Händlerkollegen!

Dem Hauptverantwortlichen des Marktes, Marktvogt Christian Havenith, und der Ansprechpartnerin der Werbegemeinschaft Bingen, Marion Uihlein,  möchte ich auch noch gerne Danke sagen und meinen größten Respekt zollen; zum einen für die klasse Organisation, und zum anderen dafür, dass ihr mit großer Umsicht und Besonnenheit auch sehr schwierige Situationen meistern könnt und somit für uns alle dieser Veranstaltung zu einem guten Ende verholfen habt!

 

Über ein Wiedersehen würde ich mich wahnsinnig freuen und wünsche Euch allen ein gutes Saisonende, schöne Feiertage und ein frohes neues Jahr.
Startet gut in die Marktsaison 2017!

0 Kommentare

Di

06

Dez

2016

Auftragsarbeit Seifenfüßchen

Für einen lieben Bekannten habe ich eine Auftragsarbeit angenommen.
Er wollte seiner Mutter, die einen Fußpflegesalon hat, einige kleine Seifen in Form von Füßen als Geschenk machen.
Er stellte mir ein Modell mit kleinen Füßchen zur Verfügung, von dem ich einen Silikonabdruck fertigte, so dass ich eine Form mit zwölf Füßchen befüllen konnte.

 

 

Das hier ist das Modell, das er mir zur Verfügung stellte und das ich abgießen musste.

 

Aller guten Dinge sind drei - nach zwei gescheiterten Versuchen (zuerst hatte ich nicht das richtige Silikon, beim zweiten Mal wars zu wenig) hatte ich endlich meine Form, in die ich die Seifen gießen konnte.

Nicht täuschen lassen - es sind Vertiefungen auf dem Bild, keine Erhebungen ;)

Der Nachteil der Form - die Wände sind dicker als bei herkömmlichen Silikonformen und daher waren die Füße danach extrem schwer auszuformen - nicht wenige sind dabei gebrochen.

 

Dann gings los - mit der meiner Erfahrung nach am leichtesten zu verarbeitenden Seife: Gruß aus der Toskana!

Echt hübsch sind sie geworden, aber mein sonst so easy zu handhabendes Seifenrezept machte mir hier so richtig Probleme. Die Seife reifte in diesen kleinen und dazu noch flachen Formen sehr, sehr langsam und die Füßchen zerbrachen eines nach dem anderen beim Ausformen, wie oben schon erwähnt. Trotzdem - schließlich brachte ich doch noch einige zuwege, und die können sich sehen lassen.

 

 

Hier oben sieht man die zweite Sorte - die tat sich leichter mit der Reife in den flachen Formen, dafür aber war es mir nicht möglich, sie noch rosa einzufärben, weil sie so schnell andickte. Es handelt sich hier um meine Rosengarten-Seife,  die ist normalerweise weiß mit ein wenig rosa und hat Rosenknospen obenauf, aber da habe ich schon mit der herkömmlichen Kastenform, in die ich sie immer gieße, so meine Probleme, weil das Rosenparfümöl den Seifenleim schnell zum Andicken bringt und man nicht mehr viele Gestaltungsmöglichkeiten hat. Also blieb die Rosenseife einfarbig - mein Auftraggeber hat es mir verziehen ;)

 

 

Die dritte von vier gewünschten Sorten war meine Lemongrasseife, beduftet mit Ätherischem Öl Lemongras, gefärbt mit gelber und grüner Tonerde und bestreut mit getrocknetem Zitronengras. Auch hier war es schwierig mit der Färbung und sie ist leider kaum zu erkennen, aber dafür peppt das Zitronengras darauf das Ganze noch ein bisschen auf. Sie war am einfachsten auszuformen. Im oberen Bild rechts sind auch ein paar Herzen dieser Charge  zu sehen, die zum Einfilzen gedacht sind.

 

 

Die vierte und letzte gewünschte Seife in Fußform war die Obscura - meine beliebte Patchouliseife.

Sie überraschte mich mit ihrer guten Reife - hier hatte ich eigentlich erwartet, dass sie am längsten benötigt, denn  sie braucht normalerweise in der Kastenform immer etwas länger als ihre "Kolleginnen".

Aber sie spielte willig mit und ich konnte sogar noch ein schönes Muster zaubern - DA fiel mir wirklich ein Stein vom Herzen, denn die Muster so zu gießen ist extrem schwierig bei kleinen Einzelförmchen. Die Ätherischen Öle Patchouli und Citronella, mit denen diese Seife beduftet ist,  sind aber nicht so "niederträchtig" wie viele andere Düfte und dicken den Seifenleim nicht so schnell an, daher bleibt einem eine gewisse Zeitspanne zum Arbeiten, bevor der Leim zu fest ist, um noch Farbmuster hinzubekommen.
Die unregelmäßigen Ränder habe ich natürlich noch geglättet.
Auch hier sind die Herzchen zu sehen, die ich noch einfilzen werde vor dem nächsten Markt.

So richtig schick sind die Füße geworden. Leider habe ich wieder mal nur schlechte Bildqualität zu bieten, denn die Farben sind im Gegensatz zum Bild schon fast knallig bei dieser Seife. Wider Erwarten ist dies alles mit Tonerden möglich, man braucht also keine zweifelhaften chemischen Pigmente, um kosmetische Produkte hinreichend einzufärben.

 

Und zu guter Letzt noch hübsch verpackt, bevor sie auf die Reise gingen nach Norddeutschland.

Abschließend muss ich sagen, dass mich die ganze Sache extrem viel Nerven gekostet hat, weil so viel schief ging,  aber Spaß gemacht hat es doch! Und neue Erfahrungen habe ich gesammelt - meine vertrauten Seifen "benehmen" sich in flachen Formen ganz anders als in ihren gewohnten Kastenformen und ordentliches Abformen in Silikon bekomme ich jetzt locker hin :)

0 Kommentare

Mo

05

Dez

2016

Die nächste Charge der Zahnseife ist fast fertig

Erinnert Ihr Euch an meine Zahnseife?
Man benutzt sie wie Zahnpasta – Zahnbürste anfeuchten,
nur ganz leicht über die Seife schrubbeln – und los gehts!
Natürlich ist sie im Geschmack etwas “seifig”, das läßt sich nicht vermeiden, allerdings wird dies gut überdeckt durch Eukalyptus und Krauseminze, so dass man durchaus den vertrauten Zahnpastageschmack empfindet.
Absichtlich gibt es diese Seife nur im “Kleinformat”, denn wer benötigt schon ein riesiges und teures Seifenstück zum Zähneputzen?
Zudem ist es aus Gründen der Hygiene wichtig, dass jedes Familienmitglied sein eigenes Stück Zahnseife hat, weil man es mit der eigenen Zahnbürste berührt.
Ihr findet sie im Shop.

 

 

Die Ränder unten werden noch geglättet.

 

 

Noch am Trocknen

0 Kommentare

Mo

05

Dez

2016

Neue Luffa-Gurken eingetroffen!

Nun gibts die Luffa-Gurka auch in handlich!
Wem die Stücke, die ich für fünf Euro verkaufe, zugroß sind, kann sich mal die kleineren Gurken anschauen; es gibt sie für 2,50 Euro im Shop.

4 Kommentare

Sa

03

Dez

2016

Weihnachtsmarkt in Bingen

Ihr Lieben - bitte nehmt Euch noch einen Moment Zeit!

In Bingen findet am 3. Advent ein mitterlicher Weihachtsmarkt statt, den ich Euch sehr ans Herz legen möchte.

Er findet statt im Herzen Bingens am Fuße der Burg Klopp, also in passendem Ambiente.
Ich kann Euch nur raten, Euch das einmal anzuschauen, selbstverständlich auch, weil ich selbst mit meinen Seifen dort vertreten sein werde, aber auch, weil dies ein Markt ist,  der Qualität verspricht. Ihr werdet dort keine Billig-Waren und auf die Schnelle zusammengestellten Stände vorfinden, sondern hochwertige Dinge und einen liebevoll zusammengestellten Mittelaltermarkt anschauen können.

Es geht dort auch nicht nur mittelalterlich zu  - Ihr habt noch mehr Auswahl! Schaut mal unter diesem Link und lest, was Euch dort alles erwartet!
Es lohnt sich also wirklich, und es ist eine gute Gelegenheit, noch die letzen Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

Schaut vorbei - es lohnt sich!

0 Kommentare

Do

01

Dez

2016

Märkte auf der Loreley

Wie Ihr wißt, blutet mein Herz ja immer noch wegen des unerbittlichen Raubbaus an der Loreley seitens der geldgierigen Behörden.
Ja, und ganz sentimental hab ich mich ein bisschen im Internet umgetan und einige Videos von Loreley-Märkten gefunden bei denen ich selbst mit meinen Seifen dabei war und  die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

 

 

Fantasy-Markt 2015

Osterspektakel Loreley - Ritterturnier 2016

Fantasy-Markt Oktober 2016

 

 

0 Kommentare

Mi

30

Nov

2016

Marktnachlese Weihnachtsmarkt auf Schloss Alsbach

Wieder einmal durfte ich mit meinen Seifen bei einem mittelalterlichen Markt auf dem schönen Alsbacher Schloß dabeisein.

Ja, und das war zugleich auch der erste Weihnachtsmarkt für dieses Jahr für mich. Beängstigend, wie schnell das geht...

 

Wenn das Zelt aufgebaut und das Auto leergeräumt  ist,  sind natürlich immer erstmal meine Hunde dran.


Zu lange Zeit müssen sie im Auto verbringen während der Anfahrt und des Aufbaus.


Also ist immer noch vor dem Ein- und Aufräumen des Zeltes  ein ordentlicher Spaziergang angesagt.


Was könnte schöner sein, als dies in dieser Umgebung zu tun - die Schnuffs jedenfalls waren ebenso begeistert wie ich.

 

 

 

 

Aber danach gehts hurtig zurück in das schöne Gemäuer - schließlich ruft der Markt und allzuviele Dinge müssen noch getan werden, bis es losgehen kann.

 

 

Das ist doch die perfekte Kulisse für einen mittelalterlichen Markt, oder?
Wie man am Fahrzeug sieht, sind alle noch emsig am Arbeiten.

 

 

Für stilvolle Dekorationen wurde natürlich gesorgt.

 

Wir waren ja alle sehr gespannt, wie der Markt verlaufen würde, denn diese Veranstaltung fand zum ersten Mal nicht nur am Ersten Advent, sondern auch am Samstag davor statt. Für mich und die anderen Händler, die viel aufzubauen haben, ist das auch sehr viel besser, denn eine solche Arbeit lohnt sich eigentlich nie nur für einen einzigen Tag.

 

Kurz vor Marktbeginn

 

Na, dann waren wir überrascht, dass sich doch so einige Besucher schon am Samstag einfanden.  Am Sonntag wurden es dann noch mehr, und man durfte zufrieden sein.

 

Hier noch zwei kurze Videos.

 

Vielen Dank an alle lieben ehrenamtlichen Organisatoren vom HKF, die dies alles in ihrer Freizeit entstehen lassen - und das ja nicht nur einmal im Jahr, wie man bei einem Blick auf die Website   (nicht vergessen, da für 2017 rechtzeitig reinzuschauen!) erkennen kann.

 

 


Ich freue mich, dass ich wieder unter dem behäbigen Bergfried mein Zelt aufschlagen durfte und bin schon gespannt aufs nächste Jahr!

0 Kommentare

Mo

10

Okt

2016

Marktnachlese - Märchen- und Sagenfest auf der Loreley

Ich fange meinen Marktbericht dieses Mal mit einem älteren Bild und viel Wehmut an.
Dieses Bild oben ist aus dem Jahr 2014. Da veranstaltete Sündenfrei zum ersten Mal den Märchen- und Sagemarkt auf der Loreley. Wunderschön ist es da oben, aber bei diesem Markt hieß es für uns Abschied nehmen. Ja, Sündenfrei veranstaltet auch weiterhin Märkte auf der Loreley, aber auf einem "Ersatzgelände", weil die Loreley umgestaltet wird.
Die alten Marktberichte mit schönen Marktbildern von der Loreley sind hier verlinkt:
klick
klick

klick

klick

Ich habe auch schon einen Blog-Artikel über das Thema geschrieben, in dem eine Petition verlinkt ist, die Ihr unterschreiben könnt klick.

 

Aber nun kommen wir mal zum diesjährigen Fantasymarkt auf der Loreley!

 

Da isser, mein geliebter Stand und Markt-Zuhause, dieses Mal ganz nahe am Eingang.

Das Wetter?
Naja, so ein bisschen Regen hatten wir schon :)
Aber es hielt sich in Grenzen, ich konnte trocken aufbauen und (fast) trocken auch wieder abbauen.

 

 



DA

kommt mein Zelt hin!

... unter die ehrwürdige Eiche ;)

 

 

Morgens vor Marktbeginn gehts immer noch eine große Runde mit den Schnuffs.
Obwohl das  Wetter nicht gerade berauschend ist - der Ausblick ist es allemal .

 

 

 

 

 

Der Händlerparkplatz neben dem Campingplatz - das wird wohl alles weichen müssen im nächsten Jahr...

 

 

Das darf man unkommentiert lassen, oder?

 

So, gleich gehts los - alles ist fertig.
Hier der musikalische Auftakt, leider hab ich ihn verwackelt.
Da war der Markt noch so richtig leer, weil wir entsetzliches Wetter hatten. Später war tatsächlich so viel los, dass ich nicht dazu kam, Aufnahmen zu machen.

Leider habe ich vom Markt selbst so gut wie keine Fotos gemacht, nur von "meiner" Ecke.
Wenn man einen Stand alleine betreibt und dazu noch zwei Hunde hat, kommt man nur schlecht dazu, mal eben kurz zu verschwinden und über den Markt zu gehen. Vor und nach den Marktzeiten ist dann Gassi angesagt, und abends ist es zu dieser Jahreszeit sowieso zu dunkel, um Fotos zu machen.
Trotzdem sieht man beim Auf- und Abbau viele bekannte Gesichter von Handwerkern und Händlern, und Sündenfrei war wieder einmal eine schöne Zusammenstellung gelungen.
Ein Fantasymarkt hoch oben auf der Loreley mit ausgesuchten Marktbeschickern, Gauklern und Musikanten - es war einfach klasse!

So ganz dicke loben will ich unbedingt noch die beiden Musiker, die vor der Hütte in der Nähe des Eingangs saßen (also auch ganz in meiner Nähe, juhu) - sie spielte eine Hang, und er abwechselnd Dudelsack und Didgeridoo (oder Slideridoo?).

DAS.WAR.TRAUMHAFT!
Danke Euch beiden unbekannterweise dafür, Ihr habt das schlechte Wetter einfach weggespielt und mir eine riesige Freude bereitet, und das drei Tage lang!

 

 

Äußerst seltsame Gestalten treiben ihr Unwesen - hier auch nochmal im Video.

 

 

Viel zu schnell hieß es dann wieder Abschied nehmen.

Obwohl uns das Wetter alles zeigte, was es konnte - Starkregen, Sonnenschein, ein paar Windböen - war die Veranstaltung sehr gut besucht und ich konnte nicht klagen.

In einer Nacht waren tatsächlich ein paar recht starke Böen zu bemerken - auf der Loreley ist Wind aber auch was Besonderes - zumindest anders als überall, wo ich bisher war:
Man hört den Wind erst den Berg hochrauschen, dann die Bäume durchrütteln, bis er schließlich an den Zeltplanen zerrt. Man hat also eine gewisse Zeit zu reagieren und (nein, nicht wirkungsvoll, aber nervenberuhigend) zumindest eine der beiden Mittelstangen festzuhalten.

Natürlich haben wirs wieder geschafft mit dem Wetter, meine Hunde, meine Seifen, mein Zelt und ich, und am Abend des letzten Tages war dann wieder Abbau angesagt.

Abbau auf einem Markt ist nicht schön. Die Vorfreude ist weg, ein jeder beeilt sich mit dem Abbau, draußen stehen die Autos der Marktbeschicker Schlange, weil jeder so schnell wie möglich auf den Platz kommen will und nicht alle Fahrzeuge auf einmal dort unterkommen...  nur Hektik und oft schlechte Laune.

Trotzdem, es gibt ja ein nächstes Mal, sogar auf der Loreley. Hoffen wir, dass wir sie noch wiedererkennen im nächsten Jahr.

Danke, liebe Besucher, dass Ihr trotz des teils durchwachsenen Wetters mit starken Regengüssen so tapfer zu uns heraufgekommen seid und danke, liebe Veranstalter von Sündenfrei, Ihr seid ein klasse Team und ich fahre ungeheuer gerne die Märkte mit Euch!


Ich freu mich schon aufs nächste Mal.

2 Kommentare

So

02

Okt

2016

Die Loreley oder auch der Raubbau an der Natur wider den Willen der Bürger und vor allem wider die Natur!

Die Loreley habe ich erst ganz spät kennen- und lieben gelernt, nämlich bei meinem ersten Markt dort, im Oktober 2014.
Es ist herrlich dort oben, egal bei welchem Wetter und in welcher Jahreszeit. Die touristische Infrastruktur mag vielleicht nicht mehr ganz auf dem neusten Stand sein, aber sie ist absolut ausreichend. Dort oben gibt es die bekannte Freilichtbühne, einen Campingplatz mit unvergleichlicher Aussicht, das Hotel und die Jugendherberge mit dem dazugehörigen Grundstück. Unzählige alte Eichen befinden sich darauf und man wird sehr demütig, wenn man inmitten der alten, knorrigen Gewächse steht.
Der Sternenhimmel ist bei klarer Sicht überwältigend.
Zweimal im Jahr war ich seitdem regelmäßig dort und ich liebe die Umgebung.

Mit dieser Einstellung bin ich nicht alleine - so wie ich empfinden viele.

Allerdings ist das denen egal, die nur Profit und Ansehen im Auge haben.
Die Loreley soll umgestaltet werden, und zwar in einer Art und Weise, die anscheinend nur denjenigen gefällt, die daran verdienen.
Leuchtende Kristalle soll es geben.
Einen Souvenirshop.
Die Natur soll umgestaltet werden.

Wieso bitteschön,  gestaltet man Natur um?
Sie gerade wollen wir erleben, und nicht eine menschgemachte Umgebung!

Touristen möchte man anlocken. Ja, wieviele denn noch und vor allem welche? Ist es nicht genug, mehrmals im Jahr dort oben Veranstaltungen zu haben? Und die vielen Wanderer, die dorthin kommen,  die nicht nur mal eben ein paar Selfies machen, einen billigen Gegenstand im Souvenirshop kaufen und sich dann wieder in den Bus setzen, um weiterzufahren - die sind nicht genug?

Einige Tierarten sind gefährdet - und die Eichen?

Das interessiert allerdings nicht.

Ich verlinke nachfolgend einige Artikel zur Info:
SWR Dezember 2015
SWR Juli 2016
Rhein Zeitung Juli 2016

SWR September 2016

Loreley-Besucherzentrum - Bericht über die Umgestaltung


Und nun verlinke ich eine Campact-Petition mit der Bitte, zu unterschreiben!
Unter der Petition ist sehr gut nachzulesen, welch ein hirnverbranntes, vollkommen verschwenderisches und verbrecherisches Vorhaben gegen den Willen der Bürger rücksichtslos durchgesetzt wird.
Viel zu viele Tierarten, die durch den Umbau bedroht werden, sind aufgezählt. Außerdem fallen zum Opfer die Jugendherberge, die Blockhütten, die Atmosphäre -  einfach viel  zu viele Lebewesen und Dinge, die dorthin gehören, die gebraucht werden und die wir erhalten müssen!
klick

 

0 Kommentare

Di

13

Sep

2016

Marktnachlese Hayner Burgfest im September 2016

Ich sags gleich zu Anfang - wer meine Marktberichte regelmäßig mitliest, wirds nicht glauben: Auf dem diesjährigen Hayner Burgfest war ein Bombenwetter und wir haben weder während des Marktes, noch beim Auf- oder Abbau auch nur einen einzigen Tropfen Regen abbekommen!


Ich wiederhole mich bestimmt, aber das Hayner Burgfest ist einer der wenigen Märkte dieser Größenordnung, der noch wunderbar liebevoll gestaltet ist und sehr auf die Zusammensetzung von Handwerk, Handel, Musik und Gastronomie achtet.

 

Wir finden hier weder importierte Gewandungen aus China, noch Händler mit billiger Kommerzware, und das ist nach den vielen Jahren, in denen die Mittelaltermärkte wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, mittlerweile leider eine Seltenheit geworden.

 

 

Ein traumhafter erster Abend! Mein Zelt unter der Burg, bei Mondschein und.....
bei der Musik von Saor Patrol!
Und bei herrlichstem Wetter, was will man mehr.
Wieder einmal tickt auf einem Markt die Uhr anders, auch wenn man hart arbeiten muss, und der Alltag ist trotz Plackerei und Unannehmlichkeiten einfach viel leichter und unkomplizierter.
Ich kann es nicht erklären, es ist so, aber ich bin auch ein halber Vagabund ;)

Hier habe ich noch ein kurzes Video, auf dem man leider die Musik von Saor Patrol  nur erahnen kann - ich habe nur meine Handy-Kamera, und da ists nicht weit her mit Bild- und Tonqualität.

Wer schon mal das Hayner Burgfest besucht hat, weiß auch den Ort der Veranstaltung zu schätzen - eine schönere Umgebung für einen Mittelaltermarkt kann man sich nur schwer vorstellen.

 

 

 

Und die Sache mit den Beschilderungen war auch lustig  :D

Hier noch mal ein Eindruck vom zweiten Abend - entspannendes Getrommel bei herrlichem Wetter  klick.
Interessante Gestalten trieben sich herum...  klick.
Und noch ein letztes Video.

 

Vielen Dank an den Veranstalter für dieses - wieder einmal - gelungene Fest und natürlich auch an die Besucher, die so zahlreich  herbeigeströmt sind und bei ihrem Weg über den Markt nicht vergaßen, auch mal bei den armen Händlern vorbeizuschauen :)

Und zu guter Letzt:
Nach dem Markt ist vor dem Markt - das Hayner Burgfest 2017 wartet auf uns!

Mo

05

Sep

2016

Marktnachlese - Künstlermarkt auf der Bischemer Kerb 2016

 

Auf unserer "Bischemer Kerb"

war ich natürlich auch mit meinem Seifenstand.

Das Wetter war dieses Jahr etwas besser als 2015 - natürlich blieb aber ein Regenguß nicht aus.

Ich hatte leider Pech, denn beim Abbau am ersten Tag  (die Begebenheiten dort lassen es nicht zu, dass man den Stand über Nacht stehen läßt)  riß mir eine Plane des Pavillons und ich konnte am Sonntag nicht mehr aufbauen.
Also musste ich mich mit dem einen Tag zufrieden geben - sehr traurig.
Trotzdem vielen Dank den Bischemern, die mich fleißig besucht haben :)

0 Kommentare

Do

16

Jun

2016

Die Luffa-Gurke

 

 

Hier findet Ihr Interessantes  über die Luffa-Gurke.
Ein paar neue Informationen kamen hinzu, so dass ich den früheren Artikel nochmals aufgearbeitet habe.

 

 Ihr könnt sie als ganze Gurke oder auch als Scheibe bei mir im Shop erwerben.

 

Die Luffagurke, auch genannt Schwammkürbis (Luffa aegyptiaca), ist eine Nutzpflanze der Alten Welt und gehört zu den Kürbisgewächsen.

Unter "Alte Welt" verstehen wir das mittelalterliche Weltbild, das im Atlas "Geographika Hyphegesis"  von  Claudius Ptolemäus  im 2. Jahrhundert beschrieben wird und die Kontinente Europa, Afrika und Asien umfasst.
Ptolemäus (*um 100,  +nach 160) war ein griechischer Mathematiker, Geograf, Astronom, Astrologe, Musiktheoretiker und Philosoph.

Die Pflanzen wachsen rankend und liegend und werden bis zu 15 Meter lang.

 

Vorkommen

Die Luffagurke kommt natürlich vor vom südlichen Zentralasien bis Nordost-Australien und im südpazifischen Raum und wächst dort an Flussufern bis 1000 Metern Seehöhe.

Domestiziert ist die Luffagurke im Tropischen Asien, Afrika, Amerika und Lateinamerika.

 

Nutzung

In Asien wurden und  werden die noch unreifen Früchte ähnlich der Zucchini zubereitet und gerne als gesundes Gemüse mit hohem Vitamin-C-Gehalt  gegessen.

Heute nutzen wir die Luffa-Gurke vor allem im Kosmetik-Bereich

  • Man kann die ganze Gurke verwenden oder aber kleine Scheiben.
  • Feuchtet man die Luffa-Gurke vor der Benutzung an, wird sie sehr geschmeidig und eignet sich so als Massage oder Peeling für die empfindlichere Haut, z.B. unter der Dusche.
  • Ganze Gurken werden auch gerne in der Sauna verwendet.
  • Es ist möglich, Luffa-Gurken in Seifen hineinzuarbeiten, so dass man beim Benutzen der Seife gleichzeitig einen leichten Peeling-Effekt hat.
  • Gurkenscheiben lassen sich hervorragend direkt als Seifenunterlage oder als Einlage in einer Seifenschale verwenden. Die mit Seife vollgesogene Scheibe lässt sich dann wiederum recht gut unter der Dusche benutzen.

Auch im Haushalt lässt sich der Schwammkürbis vielfältig einsetzen

  • Ganze oder halbe Luffagurken sind hervorragende Spülschwämme für die Küche oder zum Säubern der Sanitärelemente im Bad. Es ist auch gut möglich, die Luffagurke hygienisch sauber zu halten, denn man kann sie ganz einfach entkeimen, indem man sie gut anfeuchtet, auf einen Teller mit einer kleinen Menge Wasser gibt und dann für fünf Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle stellt. (Achtung, hier bitte unbedingt den Vorgang beaufsichtigen). Näheres zum Entkeimen findet Ihr hier.  Erwähnenswert ist noch, dass sie bei 60 Grad in der Maschine waschbar ist!

Wir finden die Luffagurke außerdem verarbeitet als Tierspielzeug oder Knabberstücke für Nagetiere, Sandalensohlen und in Polsterfüllungen. In Paraguay werden  aus Schwamm-kürbissen zusammen mit anderen pflanzlichen Materialien und Kunststoffabfällen Paneele für Haus- und Möbelbau gefertigt.
Früher wurden sie als Ölfilter in Dampfschiffen eingebaut.

Unbedingt erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass man, wenn man die Luffagurke entsorgen möchte, sie einfach in den Kompost geben kann und natürlich auch ihre Produktion umweltfreundlich ist.

0 Kommentare

Mo

23

Mai

2016

Handwerk, Achtsamkeit und Wertschätzung

 

Ärgert Ihr Euch auch manchmal über hohe Preise?
Ihr könnt Euch etwas nicht kaufen, weil es zu teuer ist?

Ja, wer kennt das nicht.
Die meisten von uns müssen sorgsam mit ihrem oft schwer verdienten Geld umgehen, weil unser Leben nicht gerade billig ist.

Nur - wo sparen wir und wo ergibt es Sinn zu sparen? 
Fangen wir nicht oft am falschen Ende an und warum?

Ein gutes Beispiel hierfür ist der sündhaft teure Gartengrill, auf dem dann Würstchen gegart werden, die man zu einem Schleuderpreis im Diskounter erworben hat. 
Oder die neuen Schuhe aus dem großen Internet-Versandhaus, die man gar nicht so dringend braucht, weil man genügend im Schrank stehen hat. Man kauft sie trotzdem, hat aber dann kein Geld mehr für ein vernünftiges und gesundes Kosmetik-Produkt, sondern kauft ein preisgünstiges im Supermarkt, Mikro-Plastik und Chemie mit inbegriffen ;)
Oder aber der Luxus-Cremetiegel, der mit der Anti-Falten-Creme, müssen wir den wirklich im Schrank stehen haben? Wir wissen es alle - Es gibt keine Anti-Falten-Creme, die diesen Namen verdient! Aber wir kaufen diesen Tiegel. (Hier  und  hier findet man übrigens Infos über die "Wirkung" von Anti-Falten-Cremes).
Bergeweise Billig-Fleisch verzehren wir, wo wir doch mit weniger Fleisch aus dem Bioladen und dafür mehr pflanzlichen Nahrungsmitteln gar nicht mal teurer lägen. Vegan wär natürlich ganz klasse, aber das müsste man gar niemandem aufzwingen, wenn der Fleisch-Konsum an sich nicht mehr so riesig wäre.

Merkt Ihr was?

 

Wir verschmähen unsere Kleinbetriebe und den Mittelstand, ebenso Natur und Umwelt, weil wir unser sauer verdientes Geld einigen Großkonzernen in den Rachen werfen. Kaufen wir dann doch etwas beim Handwerker/Bauern oder z.B. bei solchen Leuten wie mir, dann haben wir plötzlich  Angst, dass der höhere Preis nicht gerechtfertigt ist.

 

Wir misstrauen aber den falschen!

 

Wir sollten denen misstrauen, deren Produkte die Regale der Supermärkte überschwemmen, die uns tausende von Marken vorgaukeln, die letztendlich aber nur von wenigen Konzernriesen zu zweifelhaften Bedingungen und mit noch zweifelhafteren Inhaltsstoffen produziert werden.
Diese Konzernriesen schöpfen unser aller Geld ab. Und wir fallen darauf rein, nur weil die Produkte billiger sind.

Hier und hier  findet Ihr Berichte und Grafiken, die deutlich machen, dass eine Handvoll Großkonzerne unseren Lebensmittelmarkt diktieren - die vielen, vielen Marken im Supermarktregal sind eine einzige Täuschung des Verbrauchers. 


Wieso finden wir das nicht unverschämt? Wieso machen wir das mit? Überall achten wir darauf, dass wir nicht zuviel zahlen müssen, aber diesen Konzernen schmeißen wir unser Geld kompromisslos und voller Vertrauen hinterher!


Ich habe Verständnis dafür, dass der Teil der Bevölkerung, der WIRKLICH zu wenig Geld zur Verfügung hat, sich solche Fragen nicht stellen kann oder will. Aber was ist mit dem Rest von uns? Was ist mit denjenigen, die noch die Wahl haben zwischen billig und preiswert? Solange der Prosche vorm Aldi steht und der Mercedes vorm KIK, läuft was schief in unserer Gesellschaft.


Seltsame Wesen sind wir schon, wir Menschen...

 

 



Heute habe ich auf Facebook den Post einer Glasperlenkünstlerin  gelesen, der mich  sehr beeindruckt hat.
Ich möchte sie nicht unerwähnt lassen, zumal sie herrliche Stücke herstellt;  ihre Facebookseite (mit dem Post vom 23.05. um 10:33)  findet Ihr hier: klick.

 

Ich habe Ähnliches zu sagen wie sie:

Was bekommt man eigentlich, wenn man bei mir eine Seife kauft?
Wie setzt sich der Preis  zusammen?

 

1.
Ihr zahlt natürlich die Rohstoffe und die Verpackung. Das ist der Löwenanteil und das leuchtet auch jedem ein.

2.
Euch ist klar, dass noch mehr dahintersteckt.
Zum Beispiel die Gewissheit, dass für das bei mir gekaufte Produkt keine Menschen versklavt wurden, da ich Fair-Trade-Produkte beziehe.
Es werden auch keine Tiere gequält für meine Seifen.
Ihr zahlt auch dafür, dass beim Herstellungsprozess und der Organisation, die hinter allem steckt, so viel wie möglich auf Natur und Umwelt geachtet wird.

3.
Ein kleines Büro muss unterhalten werden, und jedes einzelne Seifenrezept muss für teures Geld von einem unabhängigen Labor sicherheitsbewertet werden. Natürlich müssen Großkonzerne diese Bewertungen ebenso vorweisen. Sie zahlen dafür genauso viel wie ich, nur, dass sie von einer Charge des bewerteten Produktes dann geschätzt einige tausend Stück absetzen und ich im Vergleich geschätzt 100 Stück. Da rechnet sich eine Sicherheitsbewertung schon ein bisschen anders und die Kreativität wird arg gebremst, weil man sich bei jedem neuen Seifenrezept erst mal ausrechnen muss, wie teuer die Bewertung ist und ob das Ganze überhaupt realisierbar ist.

Das tut weh, auch wenn man beachtet, dass meine Produkte frei sind von  gesundheitlich bedenklichen Stoffen, die vom Gesetzgeber leider noch erlaubt sind und die sich in günstigeren Produkten auch fast immer finden.

4.
Ihr müsst wissen, dass es mich und meine Seifen gibt - also muss ich werben, auf Märkte fahren usw. Dies ist mit nicht unerheblichen Unkosten verbunden.

5. 
Bisher waren wir noch direkt beim Produkt.
Aber nun kommt auch die Krankenkasse. Betriebshaftpflicht, Miete, und ja, der Kühlschrank, den ich füllen muss.

6.
Hinzu kommt die Zeit der Recherche, des Lernens, damit ich immer auf dem neuesten Stand in punkto Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bin und guten Gewissens meine Produkte weitergeben kann.

7.

Wofür Ihr bei mir NICHT zahlt:
- Die Beeinträchtigung Eures Wohlbefindens durch gesundheitlich bedenkliche Stoffe,
- Mikroplastik und vergleichbare umweltschädliche Stoffe,

- Verletzung von Menschenrechten bei der Herstellung von Rohstoffen,

- Schäden an der Natur (als Beispiel dafür nenne ich mal Palmöl, das bei mir keinerlei

  Verwendung findet)

- Tierquälerei

- Mein Leben in Luxus auf Kosten Eures Geldes, auf Kosten des Lebens vieler Menschen    

  und Tiere  und auf  Kosten der Umwelt - denn ein solches Leben will und kann ich nicht

  führen.

 

 

Diese sieben Punkte stehen nicht nur ganz egoistisch für mich, sondern  für alle Klein- und Kleinstbetriebe, für einen Großteil des Mittelstandes und für einige größere Konzerne, die sich aber ethischen und humanitären Regelungen unterworfen haben. Sie alle können keine Produkte zu Billig-Preisen fertigen. Aber sie verdienen unser Vertrauen, aus oben genannten Gründen.

 

Daher überlegt, was Ihr kauft, und wen ihr mit Eurem Kauf am Leben erhalten wollt - viele kleine, denen dadurch ein bescheidenes, aber durchaus gutes Leben ermöglicht wird, oder aber einige wenige Große, die zwar viele Menschen beschäftigen, dies aber zu bedenklichen Bedingungen, und die durch Euer Geld, das sie angehäuft haben, zu gefährlichen Machthabern dieser Welt geworden sind.
Als Stichwort nenne ich hier mal TTIP und ähnliche Katastrophen.

 

 

Eure politische Macht drückt ihr zwar in regelmäßigen Abständen mit Eurem Wahlzettel aus - aber die ungleich größere politische Macht ist Euer Einkaufzettel, bedenkt dies!

 

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine Kunden, die meine Arbeit und alle damit verbundenen Ausgaben wertschätzen und meinen Produkten vertrauen!

 

0 Kommentare

Di

17

Mai

2016

Marktnachlese - Pfingstmarkt auf Schloß Alsbach

 

Pfingstmarkt

 

auf Schloß Alsbach 

 

 

- DAS war ein sehr, sehr schöner Markt!

Schon bei der Hinfahrt kam mir wieder einmal der Gedanke, dass man ja so gerne in die Ferne schweift, wo doch, nur einige Kilometer vor der eigenen Haustür entfernt, so wunderschöne Fleckchen zum Bestaunen liegen.
Schloß Alsbach ist sehr schön gelegen, und die letzte Wegstrecke führt  sehr malerisch um die Burg herum zum alten Gemäuer hinauf.
Wenn ich richtig informiert bin, handelt es sich bei Schloß Alsbach eigentlich um die Burg Bickenbach, die ca. 1235 erbaut wurde. Mehr Informationen, auch über den Förderverein, der die Burg instand hält,  findet Ihr hier.  Ach ja, auch die Burgschänke wollen wir nicht unerwähnt lassen!

 

 

 

Ich verfluche es ja oft, wenn ich zwei große Hunde, Ware, Normannenzelt in Übergröße und sonstiges für mehrere Tage benötigtes Equipment in einen Opel Combo stopfen muss (ich hab schon früher auf dem Gameboy liebend gerne Tetris gespielt - kennt ihr noch den Gameboy der ersten Generation?  *g*), aber hier war ich froh über mein Mini-Auto. Sehr gut durchgepaßt haben wir und es ärgert mich überhaupt gar nicht mehr, dass ich mir im Moment keinen Sprinter leisten kann ;)

 

Hier noch einige wenige Eindrücke der schönen und sehr gepflegten Anlage.

 

Und da steht es, das zweite Zuhause meiner beiden Hunde und mir, mitten im Burghof.
Einen schönen Standplatz hab ich bekommen, ein dickes Danke an den Veranstalter!

Außerdem hatte ich ganz tolle Standnachbarn; da macht ein Markt doch gleich doppelt Spaß.


Das Wetter war nicht unbedingt auf unserer Seite, denn es war für die Jahreszeit viel, viel zu kalt und ab und an regnete es auch. Wer meine Marktberichte regelmäßig mitliest, wundert sich darüber allerdings nicht...
Irgendwann darf ich mal auf keinem Markt mehr aufbauen, weil ich der Schlechtwettergarant schlechthin bin. Aber pssst.. das behalten wir mal schön bei uns ;)

 

Für den Markt hatte man sich viel einfallen lassen, unter anderem gab es sogar ein Marktgericht. Ich kann nur sagen, selbst dran schuld, wer das verpasst hat!

Auch die Presse war bei uns und hat dem Markt einen schönen Artikel gewidmet:

klick.

Wie immer bitte ich um Verständnis für meine Bilder, die keine sonderlich gute Qualität aufweisen, denn sie sind alle mit meinem schon etwas in die Jahre gekommenen Handy gemacht. 

Abschließend sage ich noch: "Tschüss, Schloß Alsbach und Ihr lieben Menschen, die ich dort kennen lernen durfte, wir sehen uns im August wieder und darauf freue ich mich sehr!"

2 Kommentare

Di

10

Mai

2016

Pfingstmarkt in Alsbach!

Hallo alle zusammen!

Was habt Ihr denn an Pfingsten vor?

Noch nichts?

Stimmt nicht!

Ihr könntet am Pfingstwochenende nämlich aufbrechen nach Schloß Alsbach zu einem wunderschönen. liebevoll gestalteten Mittelaltermarkt.
Der Veranstalter ist bekannt für seine wohl ausgesuchten Marktbeschicker und auch dafür, dass wahrlich nur ein geringer Wegezoll gefordert wird.

Die Märkte auf Schloss Alsbach sind nicht umsonst sehr beliebt und immer gut besucht.

Also, schon habt Ihr einen Eintrag im Terminkalender - ich zähle auf Euch und würde mich sehr freuen, Euch dort zu treffen  ;)

0 Kommentare

Mi

27

Apr

2016

Handarbeiten für das Bad

Ich stricke und häkle ja gerne und habe ein zusätzliches Betätigungsfeld für mich entdeckt: Häkeln fürs Bad!

Ja, ich weiß, Häkeln klingt ja so hausbacken.
Aber, Häkeln ist genauso wie Blockflöte Spielen: Man denkt sofort an Begriffe wie  "langweilig", "altmodisch", usw.  Im Handarbeitsunterricht in der Schule wurden notgedrungen gehäkelte Topflappen gefertigt, und unlustige Kinder wurden nachmittags zum  Blockflötenunterricht  geschickt, koste es, was es wolle! Dadurch können ja nur unliebsame Erinnerungen entstehen!

Beschäftigt man sich aber eine Weile damit, so merkt man, dass die Blockflöte ein wundervolles Instrument ist, dem herrliche Töne zu entlocken sind.  Ebenso verhält es sich mit der Häkelei - es gibt eben nicht nur Stäbchen und Granny-Squares (obwohl Letztere neuerdings wieder richtig  "in" sind).

Also, wenn ich Euch jetzt mit meiner Häkelsucht komme, verbannt bitte die allbekannte Häkelklorolle aus Euren Köpfen, denn ich habe ein paar interessante Sachen für Euch erarbeitet. 


Was, Ihr kennt die berühmte Häkelklorolle aus deutschen Autos nicht? Dann aber mal schnell das Internet und die Bildersuche bemüht!  klick


Man fand sie in fast jedem Auto auf der Ablage hinter der Rückbank - dadurch für jeden weithin sichtbar, da direkt hinter der Heckscheibe. Passend dazu sehr oft der Wackeldackel, hach, das waren noch Zeiten  ;)


Hier ist eine, die wirklich dem "Modell" ähnelt, das ich selbst in Erinnerung habe und welches sich - ja, ich gebs ja zu - auf der Heckablage im Auto meiner Eltern befand...  klick

 

uiuiui...

 

Wobei - mein Favorit ist ja diese hier - so etwas Pompöses hatte meine Familie nicht vorzuweisen  :D  :D  :D     klick

 

So, jetzt, wo Ihr Bescheid wisst, dass ich nur ganz tolle, niveauvolle Dinge fertige - hör ich da Widerworte?   ;)   - kann ich ja damit loslegen, Euch ein bisschen was meiner Machwerke zu zeigen.

 

 

Wir fangen mal ganz klein an - mit Abschminkpads!

 

 

Als erstes wollte ich Abschminkpads herstellen - und zwar gelagert in einem Glas, das mit einer Borte verziert wird.
Das dient dann zusätzlich auch als Deko im Bad.

 

Für alle Handarbeiten rund ums Bad verwende ich Topflappenbaumwolle aus 100 % Baumwolle für Nadelstärke 3 - 4.
Ich arbeite fast immer mit zwei Farben, hier z.B.  ein Naturweiß und Anthrazit.


Dazu gehört natürlich die passende Häkelnadel, eine Stopfnadel zum anschließenden Verwahren der Fäden und zu guter Letzt  ein Glas.

 

 

 


Wer ein bisschen an die Umwelt und auch an die Tiere denkt, kauft zum Beispiel Joghurt nur in Gläsern, und das vielleicht sogar noch in Bio-Qualität. Mit den Gläsern lässt sich im Haushalt ungeheuer viel anstellen, Verpackung und Müll sparen und - wie hier - Dekoratives herstellen.
Natürlich funktioniert das mit anderen Gläsern auch - ein bisschen Fantasie gehört eben  dazu.

 

Das Glas habe ich noch nicht umhäkelt, das stelle ich Euch zum Schluß vor, wenn alle Pads fertig sind und das Ganze sich sehen lassen kann.




Das hier ist ein ganz einfaches Pad, ganz einfach aus Festen Maschen gehäkelt.

 

 

Beim nächsten Pad habe ich mich für halbe Stäbchen entschieden.

 

Und so kunterbunt und vielfältig kann das dann  aussehen und was am besten ist - es ist tatsächlich NICHT schwer, obwohl die hier gezeigten Pads zum Teil etwas anspruchsvoller sind vom Muster her.


Solche in Weiß-Anthrazit werden also ganz bald in meinem Glas landen ;)

Aber so viel mehr will ich jetzt noch gar nicht verraten, ich arbeite nämlich gerade an einem bebilderten Tutorial, das die ganze Sache recht gut erklärt und das man in meinem Shop als digitale Anleitung sehr günstig wird erwerben können.

 

 


Es wird darin nicht nur Anleitungen für die Pads geben, sondern auch solche  für Duschpuschel,  Seifensäckchen und sogar Handtücher. All das wird gehäkelt, tunesisch gehäkelt und gestrickt. 

Seifensäckchen sind eine ganz tolle und vielseitige Erfindung.
Zum einen sehen sie schön aus, wenn man sie stilmäßig passend zum Bad fertigt, und zum anderen trocknet die Seife darin sehr gut und das Waschbecken bleibt sauber.
Und Duschen lässt sich damit herrlich! Ein ganz, ganz sanftes Hautpeeling hat man dadurch, und die Seife schäumt schön.
Diese kleinen Beutelchen lassen sich außerdem zweckentfremden als Lavendelsäckchen für den Wäscheschrank - einige meiner Kundinnen haben da schon viel Phantasie bewiesen, was die Verwendung betrifft ;)

 

Hier unten seht ihr ein gehäkeltes  Seifensäckchen.

 

Nachfolgend noch zwei, die tunesisch gehäkelt sind.

 

Und zu guter letzt noch ein - leider schlechtes - Bild eines Duschpuschels  ;)

 

 

Also denn, ich bin dann wieder an den Strick- und Häkelnadeln und mache recht viele Fotos, um das Ganze verständlich rüberbringen zu können ;)

0 Kommentare

Mi

30

Mär

2016

Mittelalterliches Osterspektakel auf der Loreley

 

Die Marktsaison 2016 ist für mich eröffnet!

 

Mein erster Markt für dieses Jahr führte mich auf die schöne Loreley, wo der Veranstalter Sündenfrei   sein alljährliches Mittelalterliches Osterspektakel abhielt.

Wie ich vor ein paar Tagen in einem Blogartikel schon erwähnt habe, ist der Zeitplan für den Markt auf der Loreley nicht ganz einfach, denn wenn ein Markt vormittags beginnt, müssen die Marktbeschicker einen Tag vorher schon aufbauen.
Der Markt auf der Loreley ging von Ostersamstag bis einschließlich Ostermontag, also Aufbau an Karfreitag?
Weit gefehlt, denn am Karfreitag darf nicht gearbeitet werden, die Christen wollen das so, auch wenn man uns hoch oben auf der Loreley überhaupt nicht hören konnte beim Werkeln.
Das hieß  für uns Aktive, dass wir schon am Gründonnerstag aufbauen und den Karfreitag sozusagen verplempern mussten. Eigentlich ein schöner Urlaubstag, denn es ist ja schön da oben mit dem Zelt und der ganzen Atmosphäre, aber es ging mit dem Donnerstag  ein ganzer Werktag flöten, und das ist für so  kleine Selbständige wie mich schon ein dickes finanzielles Problem, weil die Büroarbeit liegenbleibt und keine Ware gefertigt werden kann. Für diejenigen, die Personal dabei hatten, war es natürlich noch ungleich schlimmer.
Aber obwohl mich dieser Umstand auch dieses Jahr wieder recht grantig gestimmt hatte, wollte ich einfach das beste draus machen und habe mir Arbeit mitgenommen, wie z.B. Ware nachwiegen und etikettieren, übers Smartphone die wichtigsten Mails checken usw.

 

Wir alle ließen es dann am Donnerstag ruhig angehen, hatten keinen Streß, und das ist natürlich auch was Herrliches.

 

Hier auf dem Bild sieht man, wie der Markt sich schon mit Ständen angefüllt hatte.

Es regnete dann fast den ganzen Karfreitag über, zum Glück aber nicht so stark. So blieb die Wiese einigermaßen heil, und wir mussten nicht wie im letzten Jahr befürchten, dass die Besucher am nächsten Tag  im Schlamm ausrutschen  würden.

Die Schnuffs und ich nutzten am Freitagnachmittag, als es etwas aufklarte, die Gunst der Stunde für einen ausgedehnten Spaziergang.

Der schwarze Punkt auf dem Bild rechts ist Loco, der wieder seine Husky-Gene gespürt haben muss, weil er mehrere ausgiebige Sprints hinlegte - ich muss anmerken, dass er vierzehn (!) Jahre alt ist!

Und unten auf dem Bild sieht man einen weiteren  schwarzen Punkt, das ist der dreibeinige Frey, dem man im Galopp überhaupt nicht anmerkt, dass ihm ein Bein fehlt ;)

Ich habe dann doch noch einiges abarbeiten können, und trotz des überaus miesen Wetters ging der Karfreitag  vorüber wie im Flug.

Abends, als die beiden Hunde müde und zufrieden auf ihren Plätzen im Trockenen lagen, dekorierte ich noch die Ware und war fertig für den Marktbeginn am nächsten Tag .

 

 

Ostersamstag -

 

es geht endlich los!

Am Samstag hatten wir großes Glück mit dem Wetter, viele gut gelaunte Besucher füllten das weitläufige Marktgelände, und es war ein schöner,  gelungener Tag.

Mit von der Partie waren wieder Pampatut, die wirklich eine lustige Bereicherung für eine Mittelalterveranstaltung  sind, und die faszinierende Gruppe  Cradem Aventure , die eine sehr geniale Marktmusik zum besten gaben. Ganz klasse find ich die, und hoffe, sie noch oft hören zu dürfen.

 

 

Der Ostersonntag war dann leider schon wieder verregnet, und der Tag war trübe.
Trotzdem kamen die Besucher tapfer auf den Markt, wenn auch nicht in so großer Zahl wie am Vortag.

 

Aber immer noch schaffte es ab und an die Sonne, sich blicken zu lassen und ein Stückchen blauen Himmels blitzte durch das eintönige Grau des Himmels, wie sich hier durch die kahlen Äste der ehrwürdigen alten Eiche erkennen lässt.

 

So habe ich mir Zeit genommen, noch ein bisschen meinen Stand und  mein Sortiment zu fotografieren.

 

Die Ecke links, mit meiner beliebten Toskana-Seife und der Weißen Rose.

 

 

 

Hier meine Weiße Rose, sogar mit einer echten Rose dekoriert ;)
Ich habe sie in drei Ausführungen gemacht, 90 Gramm, 70  Gramm und ein Doppelpack Mini-Röschen.

 

Hier nochmal die Toskana aus der Nähe

 

 

Die edle Almendra, eine Mandelseife.

 

Oben das Regal mit den Gipsfiguren zum Selbst-Beduften, auch recht beliebt bei den Kunden.

Die gleichen Blütenformen wie die Rosen-Seife und sehr dekorativ.

 

Meine Herrenseife mit dem schönen Swirl - kein Stück gleicht dem anderen, und die Kunden hatten die Qual der Wahl ;)

 

Und die allseits beliebte Patchouli-Seife. Eine Patchouli-Seife darf einfach nicht fehlen auf einem Mittelaltermarkt.

 

Und hier meine Kaffee-Peeling-Seife, dieses Mal heller eingefärbt. Ich habe auf der Loreley ein paar Stammkunden und ich glaube, sie möchten ihre Kaffeeseife das nächste Mal wieder schön dunkel haben ;)

 

Meine Honig-Vanille-Seife, eigentlich auch immer ein Renner auf den Märkten.

 

Und zu guter Letzt - Kräuterecken, eine der vielen Sorten Salzteig-Duftsteinchen, die es bei mir auch zu kaufen gibt, handgemacht, natürlich.

 

In der Nacht blickten  wir zum Himmel und konnten einen sternenklaren Himmel sehen.  Hier oben in der sauberen Luft war die Sicht um ein Vielfaches besser als bei mir zu Hause im verschmutzten Rhein-Main-Gebiet.

Da  wunderte ich mich, weil dieser klare Himmel so in krassem Gegensatz stand zum Wetterbericht, aber wir hofften noch auf gutes Wetter aufgrund dieses schönen Anblicks, den ich leider nicht auf ein Foto bannen konnte.

 

 

Dann kam der Ostermontag, und der hatte es in sich!
Nix wars mehr mit klarem Himmel!
Es regnete ständig und stark, und wir hatten mit heftigen Sturmböen zu kämpfen.
Einem Marktstand hatte es die Dachplane des Zeltes abgehoben.

Da war ich froh über meine Erfahrungen an Silvester in Göhren auf Rügen - da stand ich direkt an der Ostsee und es wehte dort ein beständiger, starker Wind. Da lernt man, sein Zelt ordentlich zu verzurren.
Leider kommt auf den Fotos das ganze Chaos nicht rüber; irgendwie habe ich nie im richtigen Moment (als der Wind unter die Planen der Zelte fuhr und sie nach oben und in alle Richtungen wölbte), auf den Auslöser gedrückt.

 

 

Auch dieser Markttag ging schnell zu Ende, und ich sage wieder "Tschüß, schöne Loreley",  bis im Oktober zum Märchen- und Sagenfest des Veranstalters Sündenfrei! 

1 Kommentare

Do

24

Mär

2016

Mittelalter auf der Loreley

Ihr Lieben, auf gehts!

Besucht mich und meine Seifen auf der Loreley!

Schaut hier:  klick     

Ich bin daher bis einschließlich Dienstag nach Ostern nicht zu erreichen - wenn ich Glück hab, kann ich in meine Mails schauen, aber das kann ich nicht garantieren.

 

Schaut lieber persönlich bei mir vorbei ;)

0 Kommentare

Di

22

Mär

2016

Karfreitag

 

 

 

Wieder mal ein ordentliches Ärgernis wegen eines Märchens, an das ich nicht glaube.

 

 

 



Für mich beginnt meine Marktsaison am Osterwochenende.  Da nämlich findet der schöne Mittelaltermarkt auf der Loreley statt. 

Wem die Abläufe unbekannt sind, hier eine  Kurzfassung, wie das für Händler , Gastro und Schausteller ungefähr ausschaut:

  • Einen Tag vor Beginn eines Marktes reist man meistens an, damit man genügend Zeit zum Aufbauen hat. Eine Ausnahme wäre, wenn ein Markt erst am späten Nachmittag beginnt, denn in solchen Fällen bleibt genügend Zeit zum Aufbau für einen nicht allzu großen Stand.
  • Man versteht nicht nur die Marktbeschicker, die sich Streß ersparen wollen,  sondern auch die Veranstalter, die im Normalfall darauf bestehen, dass, wenn Marktbeginn vormittags ist, am VORTAG aufgebaut werden MUSS.
  • Das Chaos wäre einfach zu groß und zu viele würden es zeitmäßig nicht schaffen.
  • Wenn man viele Kilometer zu einem Markt hat, lohnt es sich weder zeitmäßig noch finanziell, jeden Abend heimzufahren, und man übernachtet in seinem Marktstand oder auf dem Händlerparkplatz in seinem Auto, bzw. Bus. 


Der  Markt, den ich oben erwähnt habe, beginnt am Osterwochenende Samstag vormittags.  Das heißt also, wie oben beschrieben: Aufbau am Vortag. Für mich und die meisten anderen Marktbeschicker kommt es nicht in Frage, jeden Abend nach Hause zu fahren. Es werden sicherlich genügend dabei ein, die mehrere hundert Kilometer fahren - bei mir  sind es wohl  nur siebzig oder achtzig,  aber das wäre für mich schlicht zu teuer. Außerdem liebt man ja auch die Atmosphäre und verzichtet gerne auf das gemütliche Bett zu Hause - im Normalfall!

Aber hier gestaltet sich das Ganze schon fast geschäftsschädigend, denn an Karfreitag darf schließlich nicht gearbeitet werden!
Unser Veranstalter ist also gezwungen, uns (und auch sich selbst) als Aufbautag  schon den Donnerstag aufzubürden. Tatsächlich müssen sowohl die Marktbeschicker als auch das Team  der Veranstalter selbst einen ganzen Tag vorher anreisen, aufbauen, und an Karfreitag den ganzen Tag herumsitzen!

 

Ja, und das hoch oben auf der Loreley, wo unsere Arbeitsgeräusche sicherlich für einen frommen Christen weniger zu hören sind als für einen Atheisten das allsonntägliche Gebimmel der Kirchenglocken!

Ich liebe zum einen die Märkte und das Leben dort. Zum anderen liebe ich die Loreley und bin sehr gerne da oben. Allerdings fehlt mir ein kompletter Wochenarbeitstag, denn das Arbeitsleben einer Seifensiederin besteht (leider) nur aus einem ganz geringen Anteil aus den Tagen, auf denen man auf Märkten ist.  Man hat zusätzlich zu den Marktzeiten  eine ganz normale Arbeitswoche, denn wie sonst sollte man seine Produkte fertigen und den leidigen, riesigen Papierberg auf dem Schreibtisch bewältigen?

Im letzten Jahr habe ich mich schon darüber sehr, sehr geärgert und natürlich ist es dieses Jahr nicht anders!

Nun gut, ich nehme mir meine Arbeit eben mit! Ich baue brav am Donnerstag auf, werde mit meinen Hunden noch eine kleine Wanderung machen und an Karfreitag wird eben das abgearbeitet, was man sonst versäumt, wie z.B. das Etikettieren der Ware, was ich sonst VOR dem Markt zu Hause hätte tun müssen.

Trotzdem ist das ein ungeheuerlicher Eingriff in das normale Leben. Es gibt so viele Religionen, und mittlerweile auch so viele Menschen, die überhaupt nicht gläubig sind. Wir alle müssen uns aber den Karfreitag mit all seinen dogmatischen Regeln aufdrängen lassen! Muss so etwas im Jahre 2016 tatsächlich sein?

0 Kommentare

Di

22

Mär

2016

Die Marktsaison beginnt

Hach, am Wochenende gehts los!
Knapp drei schier endlose Monate ohne unterwegs zu sein nähernn sich ihrem Ende.
Hier der Probeaufbau im Garten mit Ausbesserungsarbeiten und auch ein paar neuen Ausbauten,  damit das Zelt fit ist für die Saison!
Der Boss darf natürlich nicht fehlen, ist ja auch sein zweites Zuhause  ;)

11 Kommentare

Di

22

Mär

2016

Kaffeeseife in neuem Gewand

 

Hallo Ihr Lieben!

Hier ist die altbekannte Kaffee-Peeling-Seife in etwas anderer Farbgebung.

 

Ich hab sie mal etwas heller gemacht.

Und, gefällt sie Euch?

 

 

Hier ist sie nochmal von oben zu sehen.

 

Und nochmal aus der Nähe -
durch den helleren Farbton kann man schön das eingearbeitete Kaffeepulver erkennen.

 

Schöne viele Stücke warten da auf Euch ;)

Einige wird es sogar im Sonderangebot geben, denn an einer Stelle des Blocks bekam sie Risse, weil ich unachtsam war beim Ausformen....

Der Qualität tuts keinen Abbruch, aber es gibt sozusagen einen Preisabzug für die Optik ;)

Die Stücke ohne Bruchkante (zum Glück hab ich Schussel dann doch noch aufgepaßt) findet Ihr im Shop.

 

 

 

 

Und zu guter Letzt dürft Ihr mir gerne noch mitteilen, wie Ihr denn in Zukunft Eure Kaffeeseife lieber hättet: hell, so wie die jetzige, oder doch lieber die altbekannte dunkle Version ;)

0 Kommentare

Fr

18

Mär

2016

Gruß aus der Toskana

 


In zwei Wochen ist es wieder soweit - die nächste Toskana-Charge ist wieder da!

 

Na, wollt Ihr schon ein bisschen Sommer haben?
Die Inhaltsstoffe sind unverändert - mit Bio-Ölen natürlich! - aber ich habe einen Teil der Stücke von der Form her etwas verändert. Sie sind flacher, so dass man den Wellenschnitt an der Seite sieht und man mehr von der attraktiven Oberfläche hat.

 


Für die Liebhaber der gewohnten Form - keine Bange, die folgt ;)

Schaut in zwei Wochen in den Shop, dort ist sie auch ausführlich mit Inhaltsstoffen  beschrieben, so dass Ihr wißt, was Ihr kauft.

 

Da hatte ich sie gerade ausgeformt

 

Detail der Oberfläche - ach, was gäbe ich für eine ordentliche Kamera  :(

 

 

Nochmal von oben - nicht ganz so unscharf...

0 Kommentare

Di

15

Mär

2016

Verpackungsmüll

 

 

So, jetzt möchte ich dem Lieferanten meiner Bio-Öle mal ein ganz, ganz dickes Lob aussprechen!

Für die meisten meiner Produkte habe ich (leider  mit hohem finanziellen Aufwand) die Öle und Fette auf BIO umgestellt. Leider gibt es diesbezüglich für mich keine Möglichkeit, diese verläßlich  lokal zu beziehen, so dass ich sie im Internet bestelle. Glücklicherweise handelt es sich hier um keinen Massenbetrieb, sondern um einen ehrlichen, seriösen und soliden Hersteller.
Der gibt sich wirklich Mühe und ist konsequent, denn die Produkte, die ich bei ihm bestelle, sind mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen alle in Glasgebinden oder aber im großen Blechbehälter zu beziehen.

Und was man hier auf dem Bild sieht, ist viel weniger schlimm als es scheint, denn natürlich muss die Ware bruchsicher verpackt werden und hier wird gänzlich auf Luftpolsterfolie u.ä. verzichtet. 
Und das Gute an der Sache vervielfacht sich, denn ich hebe das Material, das komplett aus Recycling-Karton und -Papier besteht,  auf und verwende es, wenn ich meinerseits aus meinem  Shop bestellte Ware an meine Kunden schicke.

Das hilft mir natürlich sehr bei der Umsetzung der strengen Vorgaben, die ich mir in punkto Umwelt- und Naturschutz selbst gesetzt habe; Ihr könnt sie hier nachlesen (Ihr müsst etwas nach unten scrollen).

So, das wollte ich mal loswerden; ich freu mich, dass es auch schönes zu berichten gibt in unserer gebeutelten Welt!

0 Kommentare

Mo

14

Mär

2016

Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

 

Mir platzt  gerade der Kragen!

Die Welt ist im Umschwung - in keine gute Richtung.

 

 

 

 


Wir kennen alle die Flüchtlingsproblematik und wir wissen auch,  wie es dazu kam, dass diese Menschen ihre Heimat verlassen mussten.
Und jetzt muss ich in  einem  Artikel  der Zeit online lesen, dass unser Wirtschaftsminister Gabriel wieder einen Waffenexport in den arabischen Raum genehmigt hat.

"Wer Waffen sät (liefert), wird Flüchtlinge ernten!"

Und weil ich so unerträglich zornig bin nach dem Lesen dieser schlimmen Nachricht, konnte ich nicht anders, als unserem machtgeilen Herrn Gabriel eine böse Mail zu schreiben.
Ich weiß, dass er sie erst gar nicht lesen wird, dass es ihn einen Dreck interessiert und ich keine Antwort bekommen werde, aber ich fühle mich danach erheblich erleichtert!

Hier, was ich ihm geschrieben habe :

 

Sehr geehrter Herr Minister Gabriel, 

 
soeben lese ich den Artikel der Zeit Online vom 14. März 2016, 19:25 Uhr - hier der Link: 
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-03/ruestungspolitik-deutschland-saudi-arabien-bundesregierung-waffenexporte

Wie Waffenexporte in solche Länder zu bewerten sind, möchte ich Ihnen hier nicht erklären, denn das wäre sicherlich Eulen nach Athen getragen.
 
Gerade deswegen muss ich mich aber fragen wie es sein kann, dass ein Politiker wie Sie ob einer solchen Entscheidung nicht vor Scham im Boden versinkt. 

Das ist Wirtschaftslobbyismus erster Güte und ein Schlag ins Gesicht derer, die sich um Lösungen zum Thema Flüchtlingspolitik bemühen und geradezu ein Fußtritt auf die, die schon am Boden liegen weil sie durch Krieg und den hemmungslosen Konsum der westlichen Welt alles verloren haben und unter Einsatz ihres Lebens zu uns flüchten!

Vor einiger Zeit hatten Sie einmal sogenannte "besorgte Bürger" als Pack bezeichnet. Damit hatten Sie sicherlich nicht unrecht, wobei Ihre Wortwahl zu wünschen übrig ließ.
 
Was Sie sich aber hier geleistet haben, steht der schmutzigen Gesinnung der Fremdenhasser in nichts nach.

Herr Gabriel, mit Verlaub und bei meiner guten Kinderstube, SIE sind das Pack!

Mit angewiderten Grüßen,
 
Andrea Zobus

Sa

12

Mär

2016

Es wird Frühling!

 

 

Einfach mal nur so - 

 

habt Ihr die Sonne nach all den trüben Monaten auch so nötig wie ich?

Überall fängt es an zu sprießen - herrlich!

0 Kommentare

Mi

09

Mär

2016

Palmöl - Preisvergleich

 

 

Verzicht auf Palmöl in Seife  - was kostet mich das denn?

 

 

 

 

 

 

 

Ich kann natürlich nur für mich und meine Seifen sprechen - und da ich eine Mini-Firma betreibe und nicht im großen Stil einkaufen kann, macht sich der Umstieg von  Palmöl  auf ein vergleichbares Pflanzenfett durchaus im Preis bemerkbar.


Auch für die Kosmetikherstellung, insbesondere in der Seife, ist Palmöl ein sehr guter und passender Rohstoff.  Tja - und er ist preiswert.

Ersetzen kann ich das Palmöl ganz gut durch Kokosöl - das habe ich am Anfang auch gemacht. Kokosöl findet sich in einigen meiner Seifen.
Allerdings - beim Anbau von Kokosöl bekommen wir bald vergleichbare umweltschädliche und ethisch bedenkliche Probleme wie beim Kultivieren der Ölpalme, insbesondere dann, wenn wir uns alle besinnen, Palmöl vermeiden und dann auf Kokosfett umsteigen wollen.
Wir würden also sozusagen den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, und das wollen wir tunlichst vermeiden.

In meinen Seifen findet sich daher wohl noch Kokosöl, aber in vergleichbar geringen und  m. E. vertretbaren Mengen.

 

Ich mache hier mal einen Preisvergleich:

Wir gehen von einer Seife aus, die zu ca. 40% ein Fett enthalten soll, das die Eigenschaften von Palmfett hat. Das ist realistisch, denn keineswegs soll und muss eine Seife zu 100% aus einem Fett mit den Eigenschaften von Palmöl enthalten; sinnvoll sind nämlich fast  immer Fett-Öl-Gemische, die die Konsistenz der Seife, die Schaumbildung und sonstige Eigenschaften positiv beeinflussen.

Weiterhin gehen wir von einem Seifenstück mit dem Gewicht von ca. 75 Gramm aus, so viel wiegen meine Seifen im Durchschnitt.

Das heißt, es geht pro Seifenstück um einen zu ersetzenden Fettanteil von ca. 30 Gramm.
Wenn ich das durchkalkuliere, finden wir somit Preisdifferenzen für ein 75 Gramm schweres Stück Seife  wie folgt:

Preisdifferenz für den Endpreis für 1 Stück Seife, ca. 75 Gramm,  beim Ersatz für Palmfett ...

... mit Kokosöl:                                                   0,38    (Anmerkung : aus den oben genannten                                                                                                                      Gründen wollen wir hierauf verzichten)                  
... mit Shea-Butter:                                          0,40     Gute Alternative!

 

... mit Kakao-Butter:                                       0,45     (Anmerkung: Kakao-Butter ist wegen ihrer                                                                                                             Eigenschaften  nicht immer  eins-zu-eins als                                                                                                           Ersatz für Palmöl einsetzbar, aber bei                                                                                                                       manchen Seifen durchaus denkbar)

 

... mit Babassuöl:                                               1,80     (Anmerkung: Babassuöl ist ein überaus teurer                                                                                                     Grundstoff, der nur für Luxusseifen und/oder                                                                                                      nur für den Einsatz in geringen Mengen in                                                                                                              Frage  kommt)        


So, fassen wir zusammen:
Wir halten uns an Shea-Butter, Kakao-Butter und ab und an Kokosöl und  haben ein Stück palmölfreie Seife von 75 Gramm, das im Endpreis noch

 

keine fünfzig Cent 

 

teurer ist als ein vergleichbares Stück Seife, das mit Palmöl hergestellt wurde!
Unter fünfzig Cent für ein Produkt, an dem ich im Normalfall mehrere Wochen habe, bevor ich ein neues kaufen muss!
Nehmen wir an, eines meiner Seifenstücke hält nur vier Wochen, wenn wir es oft benutzen, dann kommen wir auf einen Mehraufwand von ca.  10 Cent in der Woche.


 Unerschwinglich???


Wenn ich nun überlege, dass ein industriell hergestelltes Stück Seife höchstwahrscheinlich zwar einen höheren Anteil an Palmfett hat, der durch ein anderes Fett ersetzt werden müsste, der Hersteller aber dafür ob seiner riesigen Mengenabnahmen einen unbotmäßigen Preisvorteil hat, wage ich nicht darüber nachzudenken, wie klein die Preisdifferenz in diesem Fall für ein Stück wäre!
Ich nehme das Fett  kiloweise ab, ein industrieller Hersteller tonnenweise!
Ich schätze die Differenz auf allerhöchstens  5  - 10 Cent für ein vergleichbares Stück!

Nun haben wir einen Überblick, über welche Kosten wir überhaupt sprechen. 
Denken wir nun nach über die verheerenden Folgen des Palmölkonsums auf unseren gesamten Planeten, fällt der Verzicht doch wahrhaftig nicht schwer.

 

0 Kommentare

Mi

09

Mär

2016

Palmöl - wir zahlen einen teuren Preis!

Ich will gar nicht viel lamentieren - hier ist zu unser aller Erinnerung ein informativer Bericht des Focus aus dem letzen Jahr. Es ist und bleibt schockierend!

klick

0 Kommentare

Di

08

Mär

2016

Palmöl, wie finde ich es beim Einkauf?

 

Über Palmöl könnt Ihr in meinem Blog  so einiges erfahren.

Und nun möchtet Ihr weitestgehend palmölfrei einkaufen. Auf den ersten Blick ist das entsetzlich schwierig, aber das Ganze ist eine reine Gewohnheitssache.

 

 

Wenn man beim Einkauf daran denkt, darauf zu achten, die Deklarationen zu lesen und sich vorher etwas informiert hat, wird es tatsächlich zur reinen Gewohnheit.
Die Tatsache, dass man vieles nicht mehr kauft und auf andere Produkte umsteigt oder aber gar bemerkt, dass man vieles  einfach nicht benötigt,  ist kein wirklicher Verzicht, denn es gibt einfach zu viele Vorteile nicht nur für die Umwelt, sondern auch für uns selbst, da mittlerweile bekannt ist, dass Palmöl gesundheitsschädlich sein kann. 

 

 

Wie finde ich das versteckte Palmöl in den Produkten beim täglichen Einkauf?

Jeder liest ja ungern das Kleingedruckte, aber hier bleibt uns das nicht erspart.
In Lebensmitteln und Kosmetika muss Palmöl deklariert werden, in Wasch- und Reinigungsmitteln nicht.

  

- - -  

In Lebensmitteln versteckte sich Palmöl zumeist hinter den Bezeichnungen
Vegetabiles Öl oder Pflanzliches Fett.
Dies gehört aber jetzt der Vergangenheit an, denn seit 13.12.2014  unterliegen die Hersteller der Pflicht zur Deklaration lt.  der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). 


Die Deklarationen  heißen  gut verständlich:

  • Palmöl
  • Palmkernöl
  • Palmfett

 

- - - 

 

Für Kosmetika und Wasch- und Reinigungsmittel ist die Liste komplizierter:


Palmöl und Palmkernöl ist  sicher  in einem Produkt enthalten, wenn  in der Deklaration folgendes zu finden ist:

  • Elaeis guineensis oil
  • Elaeis guineensis kernel oil
  • Palm
  • Palmate
  • Palmitate
  • Cetyl Palmitate
  • Sodium Palm Kernelate
  • Isopropyl Palmitate

 

Palmöl und Palmkernöl ist  vielleicht  oder sogar  höchstwahrscheinlich  in einem Produkt enthalten, wenn  in der Deklaration folgendes zu finden ist: 

  • Cetearyl, Cetyl
  • Lauryl, Lauroyl, Laurate
  • Pflanzenöl/Pflanzenfett
  • Pflanzliches Öl/pflanzliches Fett 
  • Sodium Lauryl Sulfoacetate
  • Stearyl, Stearate

 

Etwas genauer findet Ihr diese Informationen hier und hier.

 

 

 

 

Hinter diesem Link verbirgt sich eine klasse Idee:
Ein Download einer Palmöl-Schnellcheck-Liste für Reinigungsmittel und Kosmetika zum Ausschneiden (Sollte in jede Geldbörse passen). Allerdings ist der Stand von 2012 - da müsste sich ein bisschen was geändert haben, trotzdem sehr, sehr hilfreich!

 

 

 

Und nun noch ein toller Link zum Auffinden vom Lebensmitteln ohne Palmöl:  klick

 

 

0 Kommentare

Di

08

Mär

2016

Aufbau eines Mittelaltermarktes

Schaut mal, so "entsteht" ein Mittelaltermarkt ;)

 

Ok, es ist ein Indoor-Markt, aber trotzdem sehr interessant zu beobachten, und auf dem Freigelände läuft es ja ähnlich.

Das hier ist aus dem Jahr 2012,  sündenfrei  hat ein bisschen in den Archiven gekramt ;)

 

klick

 

Ich bin auch schon ganz kribbelig - Ende der Woche wird mein eigenes Marktzelt im Garten aufgebaut, Latten ersetzt, ein paar Sachen verbessert und "bauliche Veränderungen" werden vorgenommen!

 

Es wird Zeit, dass es losgeht, ich hab Fernweh :D

 

0 Kommentare

Mo

29

Feb

2016

Palmöl - die Katastrophe, die keiner sehen will

Habt Ihr alle schon von Palmöl gehört?

 


Wißt Ihr, wie es abgebaut wird und wie dies sich auf die Umwelt auswirkt?
Schon sehr lange beschäftige ich mich mit diesem Thema und finde viel zu oft neue Fakten die belegen, wie schädlich der Konsum von Palmöl ist.

Zunächst mal einige Infos über den Baum, aus dem das Öl gewonnen wird:
Es handelt sich hier um die Ölpalme, wissenschaftlicher Name: Elaeis guineensis.
Sie war ursprünglich in Afrika beheimatet, ist heutzutage aber vor allem in Südostasien  und im tropischen Südamerika zu finden, weil sie dort kultiviert wird. 
Sie kann weit älter als 100 Jahre werden, wird aber als Nutzpflanze nach ca. 25 Jahren weitestgehend wertlos, da dann ihre Früchteproduktion stark abnimmt.

Die portugiesischen Seefahrer erfuhren schon, dass die Ölpalme eine hervorragende Nutzpflanze ist, aber damals hatte man nicht die Möglichkeit, die schnell verderblichen Früchte haltbar zu machen. Erst nach 1900 schaffte man hier den Durchbruch, und man begann, die Ölpalme in großem Stil in Westafrika, Indonesien und Malaysia zu kultivieren.

Aus der Ölpalme wird Palmöl und Palmkernöl gewonnen.

  • Palmöl, auch Palmfett genannt, wird aus dem Fruchtfleisch der sterilisierten und gepressten Palmfrüchte  gewonnen.
  • Das Palmkernöl hingegen gewinnt man aus den getrockneten, gemahlenen und gepressten Kernen der Ölpalmenfrüchte.
  • Palmfett und Palmkernöl eignen sich hervorragend zur Herstellung nahezu aller Güter, die wir im täglichen Leben "brauchen".  Das Fatale: es ist einfach billiger als andere Stoffe, durch die man es ersetzen könnte.

 

Palmöl ist das meist angebaute Pflanzenöl der Welt.


Und die Produktion steigt rasant an.
2001 wurden weltweit 25,6 Millionen Tonnen Palmöl produziert, 2009 waren es  46 Millionen Tonnen und  im Jahr 2015 beängstigende  60 Millionen Tonnen.

 

Hauptanbauflächen:

Die Hauptanbauflächen befinden sich in Malaysia und Indonesien (zusammen 85% der Weltproduktion) und haben sich seit 1990 verzehnfacht. Weitere Produktionsländer sind Kolumbien, Nigeria und Thailand.

 

Palmölproduzenten, Palmölvermarkter:

Die weltweit größte Handelsgesellschaft  ist  Wilmar International.
Danach kommen  die südostasiatischen  Unternehmen  Sime Darby,  IOI Group  und  Kuala Lumpur Kepong.

 

Hauptabnehmer:

Vor allem Europa und Asien, dabei Indien als größter Importeur. 

  

 

Palmöl ist in unglaublich vielen Konsumprodukten und Produkten der Industrie enthalten.

 

Palmöl ist ein billiger Rohstoff und das mit Abstand  billigste Pflanzenöl  und hat viele chemische Eigenschaften, die sich die Industrie und die Lebensmittel- und Kosmetikhersteller zunutze machen.

Es  steckt in tausenden von Supermarktprodukten  - nämlich in etwa der Hälfte (!):

 

  • In Lebensmitteln wie Margarine, nahezu allen Arten von Schokolade, Schokokeksen, Schokomüsli, Schokoaufstrichen, Speiseeis, Kekse, Fertiggerichten, Tiefkühlpizzen , Tütensuppen u.v.m.
  • In Kerzen, Wasch- und Reinigungsmitteln
  • In der Kosmetik
  • Palmöl wird in der Massentierhaltung als Futtermittel verwendet.
  • Es fällt mir schwer zu berichten, dass auch die zertifizierten Bio-Firmen wie Alnatura, Allos, Rapunzel, usw.  Palmöl verwenden. Ja, sie verwenden das angeblich nachhaltig angebaute Palmöl, aber wie weiter unten zu lesen ist, kann es das gar nicht geben, da es nicht möglich ist, Palmöl in dieser Masse nachhaltig zu erwirtschaften und die vorgegebenen umweltschutztechischen und humanitären Standards wiederholt nicht eingehalten wurden und werden.


Die traurigste und schändlichste Tatsache kommt noch:

Es steckt auch im Treibstoff!

 

An vielen Stellen  der Welt hungern, leiden und sterben Mensch,  Tier und Pflanze,

damit wir Sprit im Tank haben!

 

 

 

Kommen wir zu den Nachteilen - wappnet Euch, die  Liste wird lang!

 

Zunächst geht es um den Anbau und die zuvor notwendige Rodung schlechthin:

  • Pro Minute (!)  werden auf der Welt  Regenwälder von einer Fläche  von 35 Fußballfeldern zerstört.
  • Zwischen 1990 und 2005 wurden 1,87 Millionen Hektar Palmölplantagen in Malaysia und mehr als 3 Millionen Hektar in Indonesien neu angelegt; davon entstand mehr als die Hälfte durch die Abholzung des Regenwaldes.
  • Durch die Rodung wird Kohlenstoff in hohen Mengen freigesetzt. Wir kennen das CO2, das die Erdatmosphäre ungünstig beeinflusst.  Sehr oft wird auch Brandrodung betrieben, was diesen ohnehin schon schlimmen Effekt noch verstärkt. 
  • In Indonesien gibt es zusätzlich noch das Problem, dass es dort sehr viel Torfboden gibt. Torfboden speichert besonders viel CO2, welches freigesetzt wird, wenn die Böden zum Anlegen der Plantagen entwässert werden.  Die Umwandlung eines einzigen Hektars Torfmoorregenwaldes in eine Palmölplantage  setzt bis zu 6.000 Tonnen CO2 frei!
    Jede auf ehemaligem Torfboden erzeugte Tonne Palmöl sorgt für den Ausstoß von 10 - 30 Tonnen CO2  (s.  Studie der ENGO Wetlands International)
    Ein anderer Vergleich: Eine typische Palmölplantage verschmutzt die Atmosphäre im selben Ausmaß wie 22.000 Autos.
  • Indonesien ist vor allem durch die Regenwald-Abholzung der weltweit drittgrößte CO2-Emittent nach den USA und China.
  • Ein Hektar Regenwald speichert etwa 300 Tonnen Kohlenstoff, ein Hektar Palmölplantage weniger als 40 Tonnen. Sagt das nicht genug?
  • Nicht vergessen werden dürfen hier all die Maschinerien und Hilfsmittel für Bodenbearbeitung, Ernte, Transport und Verarbeitung. Alleine hierfür werden große Mengen an fossiler Energie aufgewendet.
    Originalzitat von  rettet-den-regenwald.org:  "Selbst wenn Ölpalmen in der Wüste angebaut werden könnten, wäre Biodiesel niemals – wie von der Industrie behauptet – 'klimaneutral'."
  • Lt.  meteorologischem Zentrum der ASEAN    verstärkt sich aufgrund der Brandrodungen das Klimaphänomen  El Niño und bedingt eine verlängerte Trockenzeit für die Region, was wiederum die Ausbreitung von Waldbränden fördern würde.

 

Die Auswirkung auf Tiere und Pflanzen:

  • Die Artenvielfalt wird in beispielloser  Schnelligkeit zerstört!
    In Indonesien beispielsweise leben viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten  (Orang-Utans, Sumatratiger und Borneo-Nashörner). Schätzungsweise 2000 Orang-Utans sterben jährlich, sie sind in Freiheit nur noch auf Borneo und Sumatra anzutreffen - und das nicht mehr lange, wenn die Palmölplantagen wachsen.
    Ansonsten ist es wie bei allen Mono-Kulturen - sie bieten nur wenigen Arten einen Lebensraum.
  • Durch massiven Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger (insbesondere Paraquat, das bei uns verboten ist)  in Verbindung mit den starken Regenfällen in der Region werden das Grundwasser und damit auch Mensch und Tier in der Umgebung vergiftet.

 

Die Auswirkungen auf den Menschen:

  •  Die Gesundheit  der Einheimischen wird durch die Palmölplantagen stark beeinträchtigt. Die illegale Brandrodung, die absichtlich während der Trockenzeit durchgeführt wird (da fällt ein Brand nicht sonderlich auf), verursacht Qualm und Rauch, der zu Atemwegserkrankungen führt. Laut einem Bericht der NASA starben im letzten Jahr 19 Menschen an den Folgen dieser Erkrankungen und 500.000 mussten deswegen ärztlich behandelt werden. 300 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter sind für den Menschen stark gesundheitsgefährdend - in Indonesien werden Spitzenwerte von über 2.000 Mikrogramm gemessen!
  • Durch massiven Einsatz von Pestiziden und Kunstdüng er (insbesondere  Paraquat, das bei uns verboten ist) in Verbindung mit den starken Regenfällen in der Region werden das Grundwasser und damit auch Mensch und Tier in der Umgebung vergiftet.
  • In Indonesien leben 45 Millionen Menschen in Wäldern. Dort gehen ca. 5.000 Land- und Menschenrechtskonflikte auf das Konto der Palmölindustrie.
  • Insbesondere die Firma Wilmar  ist dafür bekannt, in mehreren Fällen  Landraub begangen zu haben; bekannt sind  Fälle in Sumatra und Borneo.
    (Übrigens, Wilmar beliefert Unilever, und hierher kommt unser leckeres Langnese-Speiseeis. Guten Appetit!)
  • Ebenfalls von diesem und den anderen Unternehmen wird die indigene Bevölkerung vertrieben, ihre Lebensgrundlage und  Kultur werden vernichtet.
    Viele Einwohner, die sich gegen den Landraub wehrten, wurden verhaftet.
  • Wikipedia berichtet über Zwangsarbeiter, die mit falschen Versprechungen angelockt wurden, und von tausenden Kindern, die Fronarbeit  zu leisten haben. 

  

 

Nachhaltiges Palmöl?
Bio-Palmöl?
Was ist der RSPO?

 

Der WWF setzte sich für nachhaltig angebautes Palmöl ein und rief den  RSPO  (der runde Tisch für nachhaltiges Palmöl)  ins Leben . Der RSPO definierte so selbstverständliche Vorgaben wie humanitäre Regelungen, Verzicht auf Pestizide, Verzicht Brandrodung und Verzicht auf weitere Abholzung des Regenwaldes.
Hier kann man es nachlesen; es ist wunderbar beschrieben und hört sich gut an.

Doch das alles ist eine Farce, denn Monokulturen diesen Ausmaßes  können niemals nachhaltig  und umweltverträglich sein!
Es gibt kein nachhaltiges Palmöl,  ebensowenig, wie es Bio-Palmöl geben kann!


Der RSPO hält nicht, was er verspricht. Was tatsächlich  passiert,  ist vielmehr ein Greenwashing von Palmöl aus illegalen Rodungen über verschlungene Kanäle, es wiederholen sich Menschenrechtsverletzungen wie der weiter oben beschriebene Landraub, und Sozialstandards werden ebenfalls nicht eingehalten. Bei Zuwider-handlungen reagiert der RSPO langsam bis gar nicht, so berichtet Robin Wood.
Die Vorgaben werden einfach nicht eingehalten und  auch nicht überprüft.
256 Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen aus aller Welt haben bereits 2008 den RSPO als Etikettenschwindel abgelehnt.
Der Klimaschutz ist vom RSPO überhaupt nicht berücksichtigt, da weiter Brandrodung betrieben wird und eine Palmölplantage an sich gar nicht klimaunschädlich sein kann (siehe weiter oben bei den Nachteilen - Abbau und Rodung). 

 

 

Schaut mal bei  Google Maps  unterhalb des Ortes Pangkut. 
Wechselt zur Earth-Ansicht. Sieht aus wie schöner grüner Wald? Zoomt näher ran und findet die gitternetzartigen Strukturen zwischen dem Grün. Das sind Wege/Straßen und dazwischen sind die Ölpalmen in Reih und Glied angeordnet. Geht weiter nach rechts und seht, dass sich die gleichen Strukturen auch dort ausbreiten.  Zoomt wieder etwas weg und erkennt die Größe nur dieser einen Plantage! Erkennt den Wahnsinn!

 

  

 

Ihr seid beim Einkaufen und wollt ohne Palmöl auskommen?
Lest hier weiter, denn dort findet Ihr die Deklarationen, hinter denen sich Palmöl und Palmkernöl versteckt.

Weiterhin findet Ihr hier eine Beispielberechnung für die Kosten einer Seife ohne Palmöl.

  

 

 

 

Quellen:
Wikipedia  (Permalink Ölpalme)
Wikipedia  (Permalink Palmöl)

Abenteuer Regenwald
Faszination Regenwald

regenwald.org

Focus vom 05.07.2015    (Anmerkung: Die Behauptung, Palmöl in Kosmetika müsse nicht  deklariert werden,
                                                                       ist nicht korrekt. Das Gegenteil ist der Fall. Für Kosmetika gelten zum Teil

                                                                      wesentlich strengere und umfangreichere Deklarationsvorgaben.)

Bericht über den  RSPO

 

Albert-Schweitzer-Stiftung v. 27.02.2016 
Robin Wood über Palmöl

 

0 Kommentare

Sa

27

Feb

2016

Neuer Termin auf Schloß Alsbach!

Jaaa,

und wieder ein Termin -

 

an Pfingsten bin ich auf Schloß Alsbach *freu*

Vergeßt nicht, immer mal hier reinzuschauen.
Und hier.

;)

0 Kommentare

Fr

26

Feb

2016

Mittelaltermarkt Loreley

Ich habe eine tolle Ankündigung zu machen!

 

 Der Termin an Ostern für den Mittelaltermarkt auf der Loreley steht!

Mit meinem Lieblingsveranstalter Sündenfrei ;)

Kinder, ich freu mich wie Bolle!
Ich hoffe, ich sehe da ganz viele von Euch!

Bleibt informiert und schaut öfter mal hier rein.


Ach ja, und diese Information darf gerne geteilt werden, danke schon mal.

0 Kommentare

Fr

26

Feb

2016

Die Zitro-Biene

Was ist das wohl?

 

;)

 

Ganz einfach: Weihnachten ist vorbei und der Sommer naht!
Uuund - ich hatte Bienenwachskerzen übrig und ich erwarte Stechmücken in der warmen Jahreszeit.

Daher habe ich ganz einfach die Kerzen geschmolzen und aus meiner Siedeküche ein Ätherisches Zitronenöl, das ich nicht mehr verwende, weil das MHD abgelaufen ist, hineingemischt.

Das Ganze in Förmchen gefüllt, und fertig sind die kleinen zitronigen Herzen, die man einfach in der Duftlampe schmelzen kann.


Und da die lieben Plagegeister keinen Zitronenduft mögen, erhoffe ich mir frische Sommernächte ohne Mückenstiche ;)

0 Kommentare

Fr

26

Feb

2016

Schon wieder eine Produktwarnung

Und noch eine Produktwarnung

0 Kommentare

Fr

26

Feb

2016

Lemongras - die frische Seife

Hier habe ich was Neues für Euch - sehr oft haben meine Kunden mich auf Märkten nach einer Seife mit Lemongrasduft gefragt -  et  voilá!

 

 

Ich hänge immer noch hinterher mit ordentlichen Bildern, wie ich beschämt gestehen muss.

Ihr müsst Euch also vorerst mit diesen schlechten Bildern zufrieden geben :(

Bei dieser Seife habe ich etwas getrickst - ich habe die Kastenform schräg aufgestellt, weil ich dreieckige Seifenstücke erhalten wollte, das hat ganz gut funktioniert.
Hier im oberen Bild  hatte ich sie gerade eingeformt und die für mich immer wieder schreckliche Wartezeit bis zum Ausformen des Blockes stand mir noch bevor.

 

Am nächsten Morgen - endlich!
Sie ließ sich leicht ausformen, war aber fast noch zu weich zum Schneiden.

Man sieht, dass oben getrocknetes Zitronengras aufgestreut ist.

 

Hier nochmal von vorn.

Und unten der Block mit dem ersten abgeschnittenen Stück.
Ich habe keinen Seifenschneider, sondern schneide alle meine Seifen ganz rustikal von Hand.  Daher sind die Stücke auch vom Gewicht her verschieden, was den Vorteil hat, dass Kunden sich aussuchen können, ob sie ein eher leichteres oder doch  ein größeres  Stück haben möchten.
Von den Zutaten her verrate ich nur, dass die Öle und Fette alle BIO-Qualität haben und das wieder ein wunderbares Luxus-Stückchen ist, das schon ein bisschen an den Sommer erinnert!
Ihr findet sie in ein paar Wochen im Shop und alsbald auf den ersten Märkten  ;)

0 Kommentare

Fr

26

Feb

2016

Besuch beim Röderhof

Jede Woche fahren wir zum Einkauf unserer Lebensmittel in den Röderhof.

 

Oh Freude, die Störche sind zurück, das bedeutet jedes Jahr das Einläuten des Frühlings!


Hier bekommen wir Lebensmittel aus hauseigener Herstellung, ergänzend gibt es im Laden Lebensmittel in Bio-Qualität von namhaften, Bio-zertifizierten Herstellern.


Wir sind keine Veganer, konsumieren allerdings keine Produkte aus Massentierhaltung. 
Das betrifft nicht nur Lebensmittel, sondern auch Konsumprodukte des täglichen Bedarfs, wie Kleidung usw.  


Nun ja, im Alltag mit den Mitmenschen, wenn es z. B. um Einladungen, Essen gehen usw. geht, bleibt natürlich nur die vegane Lösung. 


Viel Unverständnis begegnet einem da, immer und immer wieder muss man erklären (ja, erklären,  rechtfertigen, jedes Mal, wieso eigentlich?), aber es ist nun mal nicht zu ändern, dass die Menschen es nicht verstehen WOLLEN und so manches Mal sogar aggressiv reagieren, ohne, dass man sie selbst angegriffen hat. Sehr schnell begreifen sie, dass ihre Lebensweise diesem Planeten schadet, möchten aber auf Gewohnheiten, Geldausgaben und Bequemlichkeit nicht verzichten, 
So geht sie dann in die Offensive, ohne jemals angegriffen worden zu sein.

 

Ob wir bei den Mitmenschen etwas bewirken mit unseren Erklärungen, bezweifle ich, allerdings kann man zumindest für sich selbst bewirken, dass man mit seiner Existenz auf dieser Welt seiner Umgebung so wenig wie möglich schadet.

Auf den folgenden Bildern sieht man die Galloways, die hier auf riesigen Koppeln leben, und für die künstliche Befruchtung zum Glück ein Fremdwort ist. Der Stier ist bis auf wenige Ausnahmen ganzjährig bei der Herde, und das ganze Jahr über beobachten wir jede Woche, wie regelmäßig ein Kälbchen mehr die Koppel und den Offenstall belebt.

 

 

Offenstall

 

 

Die Viehweiden

 

 

 

 

Auch die Hühnerhaltung überzeugt uns, der kleine Käfig stand nur etwa eine Woche lang zum Schutz frisch geschlüpfter Küken.

 

Sogar ein Bienen - und Insektenhotel gibt es hier.

 

 

Adebar rundet das Gesamtbild wunderbar ab :)

 

 

Und im Hofladen wird man immer mit einem wunderschönen Blumengesteck empfangen!

2 Kommentare

Fr

26

Feb

2016

Produktwarnung

Achtung, Achtung,

wieder einmal eine Produktwarnung!

0 Kommentare

Mi

24

Feb

2016

Und wieder ein Termin!

Ha!
Und weiter gehts - die Teminliste für dieses Jahr füllt sich!
Soeben habe ich die Einladung zum  Hayner Burgfest 2016  erhalten.
Ihr findet den Veranstalter auch auf  Facebook.

Das Hayner Burgfest ist ein tolles Event. Der Veranstalter schafft es nämlich, einen doch recht großen Markt qualitativ gut zu halten. Viele größere Märkte sind sehr kommerzig, aber nicht so das Hayner Burgfest. Hier wird wirklich was geboten, und Ihr dürft gespannt sein, was Ihr dieses Jahr wieder alles entdecken könnt.


Zweimal war ich bisher auf dem Hayner Burgfest und meine Marktberichte findet Ihr hier und hier.

 


Uuund - der  Knaller:
Auf der Facebookseite vom Hayner Burgfest wird mit Eintrag vom 09.10.2015 angekündigt, dass   SAOR PATROL   in diesem Jahr spielen werden!
Ich habe ihren Terminkalender gestalked, und ja, es steht da!
ich werd wahnsinnig, ich bin ein eingefleischter Fan dieser Gruppe - zudem machen sie außer genialer Musik auch noch andere gute Dinge (Duncarron)


Oh Mann, ich freu mich - kommt ihr?

 

Übrigens, wenn Ihr immer informiert bleiben wollt, schaut einfach öfter mal hier rein und/oder folgt mir auf Facebook.

0 Kommentare

Di

23

Feb

2016

Selbstgemachte Nusscreme

 

 

Selbstgemachte Nusscreme!

Vegan, Fairtrade und ohne Palmöl!

 

 

 

 

 

 

 

Es geht ganz einfach!

Man nehme nur Fair-Trade-gehandelte Haselnüsse (nicht die billigen, die mit Hilfe von Kinderarbeit  zu uns gelangen),
Fair-Trade gehandeltes Trinkschokoladenpulver (hier ist ebenfalls das Problem der Kinderarbeit) und Bio-Kakaobutter.

Auf Mengenangaben möchte ich hier verzichten, denn jeder kann es nach eigenem Geschmack zusammenrühren.

Ihr gebt die Haselnüsse in den Mixer, nachdem Ihr die Kakaobutter (es geht auch gut mit Kokosfett, aber Kokosfett wird mittlerweile auch unter nicht guten Bedingungen geerntet) langsam geschmolzen habt. Wenn die Nüsse gut "durchgeschreddert" sind, gebt ihr langsam einen Teil der geschmolzenen Kakaobutter dazu. Dazu kommt das Kakaopulver in einer Menge, wie es Euch beliebt. Falls nötig, könnt Ihr noch Zucker dazumischen.

Und dann kommt das Beste:  Ihr stellt durch ständiges Probieren  (jaaa,  herrlich!) fest,  wieviel Kakaobutter und wieviel von den anderen Zutaten Ihr in den Haselnüssen haben wollt. Nimmt man wenig Fett dazu, wird das Ganze schon fast kuchenähnlich. Bleibt die Masse zu fest, könnt Ihr auch einen Schuß Rapsöl dazugeben.

Glaubt mir, das ist lecker, und Ihr könnt das guten Gewissens Eurer Umwelt und Euren Mitmenschen gegenüber essen.

Guten Appetit  :) 

0 Kommentare

So

21

Feb

2016

Neues von den Märkten

Juhu, Ihr Lieben,
heute kam die Anfrage für die Vorplanung des Künstlermarktes auf der Bischemer Kerb!
Und ich hab mich gleich angemeldet! Ja, es ist noch lange hin bis September, aber es ist schön zu wissen, dass ich wieder dort sein darf!

0 Kommentare

Sa

13

Feb

2016

Valentinstag

13.02.2016

VALENTINSTAG!

 

Nein, bei mir gibt es kein Sonder-Verkaufsevent für Valentinstag!

 

 

 

                                    Ich weigere mich, da mitzumachen!

Sehr gerne möchte ich haben, dass Ihr bei mir Seife kauft, aber deswegen, weil Ihr meine Arbeit zu würdigen wißt und Ihr Euch ein Produkt gönnen sollt, was Euch gut tut und Eure Körper weniger vergiftet als die überall erhältlichen Kosmetikprodukte - und seien sie auch noch so teuer, sie bestehen meistens aus Chemie!

Aber auf Teufel komm raus den Valentinstag mit Massenprodukten anzuheizen, das bekommt Ihr bei mir nicht.

Ihr braucht doch keinen Valentinstag, um Euch lieb zu haben und Euch gegenseitig zu achten, oder?
Also, denkt das ganze Jahr über dran, zu Euren liebsten Mitmenschen gut zu sein und sie zu achten und kauft keine giftbesprühten Blumen oder irgendwelchen Massenfirlefanz.

Das ist meine Botschaft für den Valentinstag - und für das ganze Jahr - an Euch!

Denkt mal drüber nach ;)

0 Kommentare

Mi

10

Feb

2016

Die Ölpalme

Der  wissenschaftliche  Name der Ölpalme lautet  Elaeis guineensis.


Sie ist verwandt mit der Kokospalme und gilt als die ertragreichste Ölpflanze der Welt.
Die Ölpalme war ursprünglich in Westafrika beheimatet, ist heutzutage aber vor allem in Südostasien  und im tropischen Südamerika zu finden, weil sie dort kultiviert wird. 

Die Palme kann bis zu 30 m  hoch und  weit über 100 Jahre alt werden und bildet ab dem dritten Lebensjahr Früchte aus.  Die Früchte zählen zu den Steinfrüchten,  sind orangerot, walnussgroß und wachsen dichtgedrängt in Fruchtständen am Baum. Ein Fruchtstand kann aus bis zu ca. 1.500 Früchten bestehen und an die 50 kg wiegen.  An einem Baum wachsen ca. 3.000 - 6.000 Früchte.

Portugiesische Seeleute berichteten in Europa  über das Palmöl und die Ölpalme als Nutzpflanze, und seit 1763 war sie wissenschaftlich beschrieben. Später kam sie erst als Zierpflanze nach Asien, bis sie nach 1900  nach und nach in Westafrika, Indonesien und Malaysia in größerem Stil als Nutzpflanze  kultiviert wurde.

Ölpalmen sind mindestens dreimal so ertragreich wie Raps.
Sie beanspruchen außerdem nur einen Bruchteil des Platzes vom Sojaanbau.
Auf die unglaublich vielfältige Verwendung des Öles in fast allen unseren Lebensbereichen  wird in einem anderen Artikel noch gesondert eingegangen werden.


Alles das sind leider Gründe, die die Ölpalme von hohem wirtschaftlichen Interesse werden ließen. 

Lest hier weiter, wenn Ihr mehr über Palmöl wissen wollt.

 

  

 Quellen und weitere Infos:
Pro Regenwald

klett.de
Wikipedia  (Permalink)

0 Kommentare

Fr

08

Jan

2016

Mittelaltersilvester Göhren auf Rügen

Das hab ich noch gar nicht erzählt - an Silvester war ich mit meinen Seifen in Göhren auf Rügen.
Diese Veranstaltung  wird dort traditionsgemäß zu jedem Jahreswechsel von Sündenfrei  organisiert.

Ich muss aber ein bisschen ausholen - das wird ein längerer Bericht ;)

 

 

28.12.2015
Der Aufbau sollte am 29.12. sein und ich hatte knapp 850 km zu fahren.
Mein Dilemma - ich hatte kein freies Zimmer mehr auf Göhren bekommen. Das heißt, ich musste losfahren, ankommen und aufbauen, damit die Hunde und ich irgendwo schlafen konnten. Im beladenen Auto schlafen ist nicht möglich, da es immer bis zum Dach voll  ist, wenn ich auf Märkte fahre - selbst der Beifahrersitz ist belegt. Nur ein Nickerchen im Sitzen unterwegs ist möglich, und das ist doch recht unbequem.

 Also hab ich am 28. mein Auto geladen, mich dann abends schlafen gelegt - nein, ich habe mich hingelegt und VERSUCHT zu schlafen, aber schlafen vor einem Markt und generell vor Mitternacht ist immer so eine Sache bei mir. Kurz - an Schlaf war nicht zu denken, aber entspannen ist ja auch schon was.

 

 

29.12.2015
Um drei hab ich mich selbst und die Hundis ins Auto verfrachtet, nochmal aufgetankt und war um kurz nach halb vier morgens startklar ;)

 

Ich muss sagen, ich bin super gut durchgekommen, ich hatte auf der ganzen Strecke bis vor die Stralsunder Brücke keinen einzigen Stau!
Ich glaube, so was hab ich noch gar nicht erlebt!
Trotzdem brauchte ich recht lange, denn ich musste ja zwischendurch mehrmals mit den Hunden raus. Länger als drei Stunden im Auto mochte ich ihnen nicht zumuten.

 

Immerhin, morgens um kurz nach sechs hatte ich noch etwas mehr als 200 Kilometer bis Lübeck.

 

Am 29.12.  morgens um halb zehn waren fünfhundert Kilometer geschafft!
Mein Navi gab sich da noch der Illusion hin, wir würden wie geplant zwischen 13 und 14 Uhr ankommen...

 

 

Bald haben wirs! Laut Navi Ankunft viertel nach zwei, das ist doch prima!

 

 

Die Stralsund-Brücke - ca. 13:30 Uhr!

 

So, da hoffte ich, in einer halben Stunde an Ort und Stelle zu sein, aber weit gefehlt - der erste Stau dieser Reise auf den letzten Kilometern, und das so kurz vorm Ziel, schon auf der Insel Rügen.

 

Um ca. 15 Uhr bin ich endlich angekommen!

Göhren ist wunderschön und erst der strahlende Sonnenschein, herrlich!

Jetzt Zeit haben für eine lange Strandwanderung, das wärs ;)


Nun aber  erstmal die Schnuffs raus, damit sie ein bisschen rumlaufen konnten, dann wieder rein mit ihnen ins Auto und den Marktmeister gesucht. Ich hätte jetzt noch schön viel Zeit zum Aufbauen gehabt.

Nun ja, es gab dann leider zwei Probleme - das erste war, dass der Marktmeister echt viel zu tun hatte und ich eine Stunde auf ihn warten musste - da wars schon fast siebzehn Uhr - und das zweite Problem - ich sah nur Verbundsteinpflaster!

Und zwar mit ganz engen, betonierten Fugen!

Das heißt mit anderen Worten, dass es nicht möglich war, mit meinen Heringen in den Boden zu kommen und das Zelt aufzubauen.

Es war meine Schuld, ich hätte explizit beim Veranstalter nachfragen müssen, aber nun wars zu spät.

In der einen Stunde, in der ich keinen Ansprechpartner für diese Probleme hatte, hab ich echt so richtig gelitten! Es war eisig kalt, ich  wußte nicht, ob ich überhaupt mein Zelt aufbauen konnte; was ich hingegen wußte war, dass auf Rügen kein einziges Fremdenzimmer mehr frei war, und schon gar keines, wo ich mit meinen zwei großen Hunden hätte unterkommen können.

Es gab also nur zwei Möglichkeiten: entweder bald aufbauen oder aber direkt wieder ins Auto und mal eben die 850 Kilometer zurückrattern!

Und dann kam er, und er und seine Kollegin machten es möglich! Wir fanden ein Plätzchen direkt an der Ufermauer zwischen zwei  kleinen Grünflächen. Die beiden Außenseiten des Zeltes konnte ich da schon mal mit Heringen festmachen. Und dann ließen sie extra für mich von den Mitarbeitern des örtlichen Bauhofs, die schon längst Feierabend hatten, Betonklötze anfahren.
An diesen Klötzen konnte ich das Zelt befestigen.
Ich wäre diesen Leuten am liebsten allen um den Hals gefallen!

Ich war schon ziemlich ausgelaugt von der Fahrt, dem Schlafmangel, aber vor allen Dingen wegen des Stresses dieser einen letzten Stunde. Aber was wollte ich machen, ich hatte nur diese eine Möglichkeit, also hieß es jetzt nochmal vier Stunden ordentlich ranklotzen, aufbauen und einräumen das Zelt!

 

 

Hier der Beweis - Normannenzeltbau  auf Verbundsteinpflaster - geht alles...

Die nächste Widrigkeit war der Wind. Ich hatte zwar viel Seil mitgenommen, weil es ja logisch ist, dass es am Meer mehr stürmt als sonstwo, aber es windete doch schon recht heftig - so sehr, dass ich Mühe hatte, meine Vorderplane aufzustellen und festzuzurren. Nach mehreren Fehlversuchen, bei denen es mir beinahe wieder mal die Holzstangen um den Kopf gehauen hatte, hatte ich es aber geschafft. Schnell noch die Seitenplanen eingehängt und dann alles doppelt und dreifach fest verzurrt, auch an den Bäumen ringsherum - das Zelt stand sicher wie eine eins, ach, was war ich erleichtert!

 

Geschnürt, gebunden und geknotet, alles sicher trotz Sturm, wie sich einen Tag später herausstellen sollte.

Ich glaube, es war gegen 22 Uhr, als ich fertig war. Ich wollte dann noch mal mit den Hunden gehen und dann  schön die eigens zuvor angeschaffte Gasheizung anwerfen, um mich endlich, endlich hinlegen zu können.
Aber weit gefehlt - mir fehlte ein Werkzeug - ein einziges Werkzeug, um die Heizung auf die Gasflasche zu montieren. Nur ein klitzekleiner Inbus-Schlüssel, den ich zu Hause vergessen hatte.
Das war doch wie verhext!

Aber wir hatten ja noch mein Auto, die Hundis und ich.
Ich habe dann meinen Schlafsack und viele, viele Decken geschnappt, den Hundekäfig ausgebaut aus dem Auto und mit den beiden erstaunten Vierbeinern überraschend bequem hinten im Laderaum meines Combo genächtigt.
Die Hunde haben echt nicht schlecht gestaunt, als wir alle drei im Auto lagen ;)
Ich muss zugeben, dass ich kurz zuvor den Motor eine Viertelstunde habe warmlaufen lassen. Ja, mit schlechtem Gewissen, aber es waren draußen null Grad, Tendenz fallend. Und die Viertelstunde hat gereicht, um eine ausreichende Grundtemperatur ins Auto zu bekommen. Zu dritt da hintendrin mit genügend Decken und einem dicken Schlafsack wars dann warm genug, auch für die Hunde.

 

Es ist leider ein sehr schlechtes und sehr schiefes Foto, aber hier sieht man die beiden neben mir im Auto - der Boss schaut ganz fassungslos zum Fenster raus und Frey, den man hier leider nicht ganz erkennen kann, freut sich und rückt mir ordentlich auf die Pelle  ;)

 

Der Boss ließ sich aber dann später ebenfalls dazu herab, sich an mir zu wärmen, nachdem er sich an die für ihn sehr befremdliche Situation gewöhnt hatte...

 

30.12.2015

Am nächsten Morgen sah dann alles schon viel freundlicher aus, obwohl ich immer noch das Problem mit der Heizung hatte...

Die Hunde fanden den Strand toll und Loco konnte einfach  nicht verstehen, dass dieses viele, viele Wasser so anders schmeckte als das, was er bisher kannte.
Immer  wieder versuchte er zu trinken und ließ es dann angewidert und verständnislos wieder bleiben.
Er war noch nie im Meer, plantscht aber  immer gerne in Pfützen, Teichen und Bachläufen rum. Natürlich ist er hier trotz der Kälte auch ins Wasser gelatscht, allerdings nicht bis über den Bauch ;)
Frey ist mit seinen drei Beinen im Sand richtig herumgerast und war voller Lebensfreude.
Beide hatten unglaublich viel Spaß!
Leider habe ich es versäumt, Fotos davon zu machen, sehr schade :(

 

Und dann gings auch schon los, der Markt hatte begonnen. Nach wie vor war es sehr windig, und dadurch, dass mein Zelt überwiegend an den Betonklötzen befestigt war, reichte die Plane bei weitem nicht bis an den Boden, und es zog fürchterlich hinten, wo die Hunde lagen.

Also flugs ein bisschen umgebaut , damit sie sich vorne bei mir aufhalten konnten. War zwar eng und die Hunde sind auch manchmal zurück nach hinten gegangen, aber sie froren wenigstens nicht.
Die Temperaturen waren weiterhin um die  null Grad, und es war schon verdammt kalt, vor allem, als die Sonne sich verzog und Wolken aufkamen - und abends im Dunkeln sowieso.
Da kam ein Pärchen vorbei, das hier auf Rügen über Silvester zum Wintercamping war, und die beiden sprachen mich an, ob es denn nicht fürchterlich kalt sei so ohne Heizung. Ich klagte ihnen mein Leid, und die beiden erzählten mir, dass sie mit ihrer Gasheizung genau das gleiche Problem hatten, sich aber mit einem Akku-Schrauber beholfen hatten. Sie versprachen, am nächsten Morgen vorbei zu kommen, um mir die Heizung gangbar zu machen!
Ich war wirklich begeistert!
Überhaupt traf man so nette und herzliche Menschen hier.

 

31.12.2015

Nach einer weiteren Nacht im Auto kam ich am nächsten Morgen mit den Hunden an mein Zelt, um für den Markt zu öffnen, und da standen die beiden schon da!
Sie hatten an mich gedacht, den Akku-Schrauber in den Rucksack gepackt und ganz flugs meine Heizung in Gang gesetzt!
Kinder, das war ein Fest!
Vielen lieben Dank nochmal an die lieben Leute unbekannterweise!

 

 

Alles in allem war das ein  sehr schöner Markt. Ich fand es einfach herrlich, so dicht am Meer zu stehen mit meinem Stand.

 

 

 


Der Wind hatte nachgelassen, und meine Hunde konnten sich wieder nach hinten ins Zelt verziehen, wenn sie ihre Ruhe haben wollten (und die wollen sie oft *g*)

Leider wurde es später regnerisch (auf den Regen hatte ich schon gewartet..) und es gab viele Unvernünftige, die ihre abartig lauten Böller abschossen. Das müssen solche gewesen sein, die man hier bei uns in Deutschland nicht zu kaufen bekommt.
Später dann kamen meine große Tochter und ihr Freund, die später als ich angereist waren und eine Ferienwohnung angemietet hatten.
Sie nahmen meine Hunde mit zu sich in die Wohnung, denn das Böllern war für die beiden schon eine Qual.

Später waren wir Markthändler froh darüber, dass die Witterung feucht geworden war, denn die immer noch Unvernünftigen schossen ihre Feuerwerkskörper direkt auf die Baumwollzelte. Wenn die Planen so trocken gewesen wären wie gestern, hätten sie gebrannt wie Zunder...
Glücklicherweise hatten wir eine tolle Security, die dem idiotischen Spiel dann ein Ende setzte.

 

 

 

01.01.2016

Ein frohes neues Jahr allen!

 


Es war schon ein tolles Erlebnis, auf einem Mittelaltermarkt am Ostseestrand ins neue Jahr zu gehen! Das möchte ich auf gar keinen Fall mehr missen und würde es gerne noch einmal tun ;)

Dabei möchte ich auch noch einmal all die Leute erwähnen, die ich kennen gelernt habe, oder auch nur solche, die mir einfach auf der Straße begegnet sind - das waren alles durchweg ungeheuer freundliche und auch oft herzliche Begegnungen.

Nach Marktende fuhr ich dann in die Ferienwohnung meiner Tocher und ihres Freundes und konnte meine Hunde wieder in Empfang nehmen.
Die beiden hatten einen geruhsamen Abend verbracht, waren nochmal Gassi und waren sogar schon abgefüttert, als ich kam.
Und ich wurde sogar noch mit Tee und einer warmen Mahlzeit empfangen, welch ein Luxus, den mein Töchterlein mir da bot ;)

 

 

 

Wie schnell war der letzte Tag gekommen - es hieß noch ein letztes Mal an den Hundestrand, Abschied von Kind und Schwiegerfreund und ab gings mit den Hunden zum Abbauen.

 

 

 

 


Das Wetter hatte den ganzen Tag über gehalten, aber ganz zum Schluß, leider noch bevor ich die große Plane ins Auto packen konnte, fing es wieder an zu regnen, aber zum Glück nur ganz leicht.


Meine Pläne, nochmal hoch nach Sassnitz und an die Kreidefelsen zu fahren, gab ich schweren Herzens auf, denn es dämmerte schon und ich musste noch tanken. So gegen 17 Uhr fuhr ich etwas traurig los und hatte erneut eine sehr gute und stressfreie Reise.

 

Etwa um zwei Uhr in der Nacht kam ich zu Hause an.
Zwei Tage später traten meine Tochter und ihr Freund die Heimreise an - mit weniger Glück als ich, denn schon am Tag meiner Abreise wurde es in Göhren noch richtig kalt und auf der Heimfahrt hatten sie Schnee ohne Ende und standen mehrere Stunden im Stau.

 

02.01.2016

So, Auto ausgeladen, Doppelgarage voll mit ausgebreiteten  Planen, Werkzeug und Ausrüstung  (Autos stehen bei uns keine in der Garage...)
- und das hier im Treppenhaus  ist ein kleiner Teil meiner Ware und sonstiger Kleinkram - unten an der Treppe steht noch mehr...  

Chaos ohne Ende. 

 

Aber ohne dieses Chaos wär ich nur ein halber Mensch ;)

 

0 Kommentare

Fr

11

Dez

2015

Es ist wie verhext!

Dezember 2015, 3. Advent

Hallo alle zusammen! Leider ist das ein Wochenende wie verhext!


Es findet nämlich der sehr schöne Mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Bingen statt und ich kann nicht teilnehmen, weil ein Virus mich erwischt hat!

Ich darf aber nicht über Krankheit klagen, denn ich wurde lange, lange verschont. Also warte ich brav ab, bis es mir wieder besser geht und lege Euch aber weiterhin unbedingt ans Herz, diesen Markt zu besuchen.

Hier könnt Ihr schauen.

0 Kommentare

Mo

07

Dez

2015

Weihnachtsmarkt in Erlensee-Rückingen

Dezember 2015, 2. Advent

Zum zweiten Mal durfte ich mit meinen Seifen bei dem Historischen Weihnachtsmarkt  in Erlensee/Rückingen dabei sein; das ist ein kleiner, wunderschöner mittelalterlicher Weihnachtsmarkt an der Wasserburg in Rückingen.

Zu meiner großen Freude habe ich dort mehrere Leute wieder getroffen, die bei mir im letzten Jahr Seife gekauft hatten und nun eigens aus diesem Grund wieder zu mir gefunden haben.
Vielen Dank, ihr lieben Rückinger Menschen!

Ordentliches Pech beim Aufbau hatten wir schon - die Wiese durfte wegen der Nässe nicht befahren werden und wir mussten ALLES zu Fuß vom Auto bis zum Standplatz schleppen, jede einzelne Stange, die schwere Plane, das ganze Sortiment - DA wusste ich abends, wieso ich jeden Knochen einzeln spürte...

 

Aber gelohnt hat sich das Ganze, die Wiese blieb weitestgehend unbeschädigt und der Markt war mindestens genauso schön wie letztes Jahr!


Kleine Märkte haben eben  einen ganz großen Reiz, und man staunt immer wieder, wie die Menschen vor Ort  "ihren" Markt bei Wind und Wetter besuchen und ihm die Treue halten.

Der Erlös des Marktes ging der Flüchtlingshilfe zu, und zwar für einen ganz besonderen Zweck, nämlich für die Bildung und schulische Förderung der Flüchtlingskinder. Das finde ich eine ungeheuer gute Sache und habe gerne mein kleines Scherflein dazu beigetragen.

0 Kommentare

Di

01

Dez

2015

Weihnachtsmarkt in Gustavsburg

Dezember 2015, 1. Advent


Ein  zwar nicht mittelalter-licher, aber richtig schöner  Weihnachtsmarkt ist der in Gustavsburg auf dem stilvollen Kramer-Klett-Platz am 1. Advent.

Hier durfte ich auch mit meinen Seifen dabei sein und es hat trotz Kälte richtig Spaß gemacht. Mit dem Wetter hatten wir Glück, ein paarmal "wollte" es anfangen zu regnen, aber alles in allem war es trocken.

Das war wieder einmal gelungen und ich hoffe, im nächsten Jahr wieder mitmachen zu dürfen.

0 Kommentare

Mi

25

Nov

2015

Bischofsheimer Wochenmarkt

 

 

Nun steht es leider wirklich fest - ich kann nicht mehr an den Donnerstagen auf den Wochenmarkt vor dem Seniorenheim in Bischofsheim kommen  :(

 

 

 

 

 

Es ist zeitlich einfach nicht drin. Liebe Kunden, die ihr mir dort treu wart, bitte seid mir nicht böse - gerne komme ich zu Euch nach Hause mit einer Seifenauswahl - ihr könnt mich gerne anrufen oder mir eine Mail schicken.

0 Kommentare

Fr

20

Nov

2015

Edle Duftfiguren aus Gips

20.11.2015

Hier habe ich eine neue Möglichkeit zur Raumbeduftung für Euch!

 

Es gibt ja sehr viele, sehr schöne Ideen zur Raumbeduftung, aber hier ist eine eher seltenere und sehr sehenswerte und dekorative Variante.

 

Es sind Gipsfiguren, die man mit Ätherischen Ölen oder Parfumölen selbst beduften kann - selbstverständlich von mir handgefertigt.

 

Sie haben in der Mitte eine Bohrung, in die man ein Öl nach Wunsch einfüllt.
Anfangs muss man mehrmals "nachgießen", doch dann hat sich die Figur mit dem Öl vollgesogen und gibt kontinuierlich den Duft in den Raum ab.

Je nach verwendetem Duftöl kann sich die Gipsfigur etwas verfärben.
Es empfiehlt sich außerdem, die Figur auf eine Unterlage zu stellen, da sie unten leicht ölig werden kann.

Insgesamt eine sehr viel effektivere Methode zur Raumbeduftung als das Verbrennen mit der Öllampe.

Lieferbar hier  in verschiedenen Größen (Gewicht).

Auf Wunsch kann eine Figur auch eingefärbt werden, hierzu bitte ich, mich zu  kontaktieren.

0 Kommentare

So

15

Nov

2015

Seife für die Weihnacht

15. November 2015
So langsam läßt es sich nicht mehr leugnen - Weihnachten naht, besonders dann, wenn man weiß, dass Seife einige Wochen ruhen muss, bevor man sie benutzen kann :D

 

Daher lagert im Moment die Weihnachtsseife bis zu ihrer Reife im Regal.
Erste Bilder der schicken Seife mit weihnachtlichem Zimt-Apfelduft hab ich auch schon.
Die Farben sind eher pastellig , ein goldgelber Stern auf blassrotem und - grünem Untergrund. Zum Färben habe ich ausschließlich Tonerden benutzt; glaubt mir, die sind wesentlich gesünder als knallige Kosmetikfarben.

Wenn sie ganz getrocknet ist, werden die Ränder noch in Form gebracht und dann könnte sie bald Euch gehören.

Die Weihnachtsseife gibt es nicht im Shop - also besucht mich auf meinen Märkten, damit ihr ein Stück ergattern könnt ;)

0 Kommentare

So

08

Nov

2015

Zahnseife

08.11.2015


Ich hab was Neues!


Zahnseife!

Ja, man wundert sich, aber es gibt auch Zahnseife, und das funktioniert ;)
Es ist durchaus etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt.

 

Ein kleiner Würfel kostet nur 1,50 Euro!


Die Zahnseife ist in kleine Würfel geschnitten. Vor Benutzung feuchtet man die Zahnbürste an und schrubbelt ganz leicht  (Die Betonung liegt wirklich auf GANZ LEICHT(!)denn sonst hat man zuviel Zahnseife auf der Zahnbürste, und das schmeckt dann schon sehr, sehr seltsam) darauf herum, fasst sich ein Herz und fängt an zu putzen.
Durch die verwendeten Ätherischen Öle kommt der Seifengeschmack nicht allzu stark durch, und der etwas muffelige Geschmack, den man zum Schluß bemerkt, ist leicht wegzubekommen mit dem normalen Mundausspülen.


Die gewählte Größe der Seifenstücke ist aus mehreren Gründen sinnvoll, denn zum einen ist sie sehr ergiebig und ein größeres Stück würde daher wenig Sinn machen, zum anderen ist es vom Preis her zum Testen wahrlich akzeptabel.

Die Seife ist frei von Fluorid und Schleifkörperchen, wobei Schädigungen durch Fluorid aus Zahnpasta wohl eher Verschwörungstheorien zuzuordnen sind.
Es muss also jeder für sich selbst entscheiden, ob er zum Zähneputzen ein fluoridhaltiges Produkt nutzen möchte oder nicht.


Und noch ein wichtiger Hinweis: Möchten gerne mehrere Personen die Zahnseife verwenden, so sollte man aus hygienischen Gründen entweder mehrere Stücke bestellen oder aber das kleine Stück zerschneiden (ich habe es getestet, es lassen sich wenigstens zwei noch zahnbürstentaugliche  Stücke draus machen), damit jeder Benutzer sein eigenes Stück Seife hat und nicht viele verschiedene Zahnbürsten mit einem einzigen Stück Seife in Berührung kommen.

0 Kommentare

Mi

28

Okt

2015

Eine Seife zum Rasieren?

28.10.2015

Da bin ich schon wieder ;)
Ich habe noch gar nichts von meiner Rasierseife erzählt, hab ich festgestellt.

Ich hab hier was sehr praktisches, nämlich eine schön stabil-cremig schäumende Rasierseife, ungefärbt und unbeduftet, aus Bio-Ölen und in ein Windlichtglas gegossen.
Ist die Seife aufgebraucht, hat man immer noch ein neues Windlichtglas für stimmungsvollen Kerzenschein ;)

 

Die Herstellung von Rasierseife ist etwas kniffliger als die einer "normalen" Kosmetikseife.
Fürs Rasieren wünschen wir uns einen cremigen, stabilen Schaum. Schaum kann man bei entsprechender Auswahl der Fette u.ä. bei normalen Seifen ebenfalls sehr gut erzeugen, nur ist dieser nicht stabil genug für die Rasur.
Also achtet man bei der Rasierseife grundsätzlich auf die Verwendung von Schaumfetten, außerdem gibt man Stearin hinzu und macht zusätzlich eine Mischverseifung  - das heißt, man nimmt für die Verseifung nicht nur das Ätznatron -NaOH-, sondern zusätzlich noch einen kleinen Anteil Kaliumhydroxid -KOH-.
Nähme man ausschließlich Kaliumhydroxid, bekäme man Schmierseife.

Schlußendlich muss das Ganze heißverseift werden, damit man tatsächlich die gewünschte Schaumqualität erhält.

Aber es lohnt sich, und aus dem Windlichtglas heraus läßt sich die Seife wunderbar aufschäumen.

0 Kommentare

Sa

17

Okt

2015

Luffa und die vielfältige Verwendung

17.10.2015

Von den Luffagurken in meinem Shop hab ich Euch ja schon erzählt.

Ich habe jetzt noch eine weitere Nutzungsmöglichkeit für dafür entdeckt:

Ich habe ca. ein Drittel einer ganzen Gurke abgeschnitten und verwende dieses seit einigen Tagen als Spülschwamm.
Bei der Benutzung wird die Gurke  sehr weich, läßt sich aber sehr gut zum Schrubben verwenden. Ich würde sie von der Festigkeit her mit einem dieser Billig-Kunststoff-Schwämme vergleichen. Allerdings ist die Gurke nicht so saugfähig wie ein solches Schwämmchen, dafür aber wesentlich unempfindlicher und länger haltbar.
Verfärbungen (wie z.B. von einer Teetasse) lassen sich problemlos auswaschen und zu guter Letzt legt man die Gurke für mindestens 2 Minuten (besser vier Minuten)  in die Mikrowelle auf hoher Stufe und hat wieder ein sauberes Utensil zum Spülen, putzen usw.
Achtung: die Gurke muss ausreichend befeuchtet sein, damit nichts brennt, am besten auf eine Untertasse mit etwas Wasser legen!

Und das Beste: Hat die Gurke ausgedient, wandert sie nicht in den normalen Müll, sondern in den Kompost!

Näheres zum "Entkeimen" in der Mikrowelle findet ihr hier.

0 Kommentare

Fr

16

Okt

2015

Neue Räucherstäbchen eingetroffen!

16.10.2015

Neue Räucherstäbchen sind eingetroffen!

 

Mein Hauptaugenmerk liegt ja auf Seifen und Kosmetik, aber manchen Düften kann ich einfach nicht widerstehen.

 

Daher gibts bei mir eine Mini-Kollektion an Räucherstäbchen, immerhin drei Sorten  :D

 

 

Schaut einfach mal rein in den Shop.

0 Kommentare

Do

08

Okt

2015

Märchen- und Sagenmarkt Loreley Oktober 2015

Und wieder die schöne Loreley mit meinem Lieblingsveranstalter Sündenfrei.
Der Märchen- und Sagenmarkt  fand zum zweiten Mal statt und darf nun sicherlich als Erfolg verbucht werden. Letztes Jahr war die Erstveranstaltung etwas schleppend angelaufen.

 

 

Hier bin ich beim Aufbau.

 

 

Naja, sagen wir mal - gaaanz am Anfang des Aufbaus ;)

 

Mein Stand war schräg gegenüber der Bühne, da hatte ich immer was zum Sehen und Hören ;)

 

Es spielten auf die   Spielleut Ranunculus!

 

 

Diese Veranstaltung war schon viel besser als die Erstveranstaltung des Vorjahres.
Aus diesem Grund werde ich mich für das Dritte Märchen- und Sagenfest 2016 auch wieder bewerben ;)

Soll ich noch was zum Wetter sagen?
Ich tu es: Es regnete nur ganz, ganz wenig ;)

4 Kommentare

Mi

07

Okt

2015

Manchmal hat man auch weniger schöne Erlebnisse...

07.10.2015

 

Eine Sache muss ich doch mal loswerden, wenn ich so meine Markt-Erlebnisse revue-passieren lasse:

 

 


Auf Märkten biete ich an, für einen Euro einmal blind in meinen Seifenkorb zu greifen. In diesem Seifenkorb befinden sich Seifen, die von der Qualität her sehr gut sind; es sind ja Seifen aus meiner eigenen Produktion.


Im Korb landen dann Stücke, die schon nahe am MHD sind oder deren Verpackung nicht mehr schön ist oder eben Seifen, von denen die neue Charge schon zum Verkauf bereit liegt.


So, wie ich Euch das hier aufschreibe, erkläre ich das meinen Kunden auch, und zwar, BEVOR sie den Euro zahlen und in den Korb greifen.
Ebenso ist klar, dass man für den Euro dann auch das nimmt, was man gezogen hat.


Der Korb ist mit einem Tuch abgedeckt.

 

Wiederholt kam es nun vor, dass Kundinnen dann enttäuscht ausriefen: "Oh nein, die mag ich aber nicht, nicht wahr, ich darf die zurücklegen und nochmal ziehen?"


Bisher hab ich mich immer still vor mich hin geärgert und nachgegeben, aber nun sehe ich das nicht mehr ein.

 

Es geht hier um ein Produkt, das ich durch meiner Hände Arbeit hergestellt habe, das von der Qualität her 1A ist, meist sind es Rohstoffe in BIO-Qualität, sie sind frei von tierischen Produkten, frei von Palmöl und schädlichen Zusatzstoffen, sie sind für teures Geld zertifiziert und es muss 1 (EIN) Euro dafür gezahlt werden! Nicht zuletzt muss ich erwähnen, dass ich davon lebe.

 

Wenn es noch Kinder wären, die ihr Taschengeld dafür abzählen müssten, aber nein, in allen Fällen handelte es sich um Damen, die nicht so aussahen, als würden sie sich den Euro nicht leisten können.

Bei jeder Losbude wird ein Haufen Geld ausgegeben, um schlussendlich irgendein Plastik-China-Produkt zu bekommen, und beim Shopping zahlt man eben mal für einen ethisch bedenklichen "Coffee-to-go" im umweltschädlichen Plastikbecher zwischen drei und vier Euro.


Und bei mir wird für ein nicht vergleichbares, weil ungleich besseres Produkt um einen Euro gefeilscht!

 

 

In Zukunft werde ich solche Kundinnen freundlich zurückweisen, meine Seife zurücknehmen und den Damen ihren Euro wieder zurückgeben.

Vielleicht - ja vielleicht schämen sich dann ja einige...

0 Kommentare

Di

29

Sep

2015

Ein tolles Video, das uns alle angeht...

29.09.2015


Die Wahrheit

Schaut Euch bitte dieses Video an.

Seid ehrlich - wollen wir so weitermachen?


Hierzu gab es einen Kommentar, der uns alle betroffen machen sollte: 


"Viele werden dieses Video liken, ja sogar glauben und verstehen. Und dann zurückgehen in ihren Alltag von gezüchteten Essen und gesteuerten Informationen. Es ist einfach etwas zu teilen, aber was kann ich ändern damit sich etwas ändert? Bei dieser Frage geben 99% der Menschen auf und werden wieder zu Marionetten. Ich meistens auch."

0 Kommentare

Mi

23

Sep

2015

Mittelaltermarkt auf der Burg Neuenstein

Noch ein Markt im September - und wieder eine Erstveranstaltung von Sündenfrei.
Die Burg  Neuenstein liegt in der Nähe von Bad Hersfeld fast direkt an der A7.
Ein sehr schöner Platz für einen Markt.
Ich stand fünf (!) Stunden im Stau auf der Hinfahrt und kam erst im Dunkeln an. Ich hatte mich zudem noch verfahren...
Also, nächste geplante Anschaffung: Ein Navi! Unbedingt!

 

In der Nacht zwischen 23 und 2 Uhr baute ich mein Zelt auf, mit Hilfe meiner netten Nachbarn, den Gerbern. 
Hier auf dem Bild ist er gerade bei der Arbeit zu sehen.

Um ehrlich zu sein, war dieser Markt für uns alle, sogar die Gastro, sehr schlecht.
Obwohl ich nur wieder von der Handschrift Sündenfreis schwärmen kann, die eine sehr schöne Location ausgesucht haben und wieder eine gute Auswähl an Handwerkern, Händlern und Gauklern boten.

Allerdings wollten wohl die Menschen rund um Bad Hersfeld nicht so recht "mitspielen": Sie kamen nur ganz, ganz zaghaft, leider in nur ganz kleinen Personenzahlen und zogen teils auch ganz schnell die Kinder vom Stand weg, damit man ja nicht schauen musste. Ein sehr zurückhaltendes Völkchen sind sie, die Menschen dort - vielleicht lassen sie sich nächstes Jahr etwas mehr aus der Reserve locken?

 

Der Standort des Marktes an sich schreit geradezu nach Wiederholung, denn die Burg und die ganze Umgebung sind einfach sehenswert.

Das Wetter war unbeständig, geregnet hat es auch. Wäre ja auch ungewohnt für mich gewesen, so ganz ohne Regen...
Falls wir im nächsten Sommer wieder mal unter Trockenheit leiden sollten, so veranstalte jemand einen Markt, engagiere mich als Seifensiederin und - schwupps - es WIRD regnen ;)

Trotz allem bin ich der Meinung, dass es Sündenfrei in den nächsten zwei bis drei Jahren gelingen wird, aus diesem Markt gelungene Veranstaltungen zu machen.
Sie bieten qualitätsmäßig einfach sehr viel.
Ich selbst warte erst mal ab, die Anfahrtskosten und der Zeitaufwand sind zu hoch, als dass ich mir das im Moment finanziell leisten könnte.
Aber in ein paar Jahren, wenn die Veranstaltung "eingefahren" ist, sehen wir uns bestimmt wieder auf Burg Neuenstein!

0 Kommentare

Di

15

Sep

2015

Palmöl

15.09.2015

 

 

Ich kann es nur immer wieder betonen:

Ich verwende in keinem meiner Produkte Palmöl, so wie ich auch beim täglichen Einkauf darauf achte, darauf zu verzichten, und das hat einen Grund, einen sehr guten Grund!

Bitte lest Euch die Infos unter folgendem Link durch; die wenigsten wissen, was wir alle anrichten, wenn der Konsum von Palmöl nicht endlich sinkt:  klick

0 Kommentare

Mo

14

Sep

2015

Hayner Burgfest

14.09.2015

Das Hayner Burgfest war wieder eine gelungene Veranstaltung!

Wie immer hat es die Orga verstanden, einen qualitativ hochwertigen Markt zu bieten, in herrlicher Kulisse und bei moderaten Preisen.

Ich bin gerne nächstes Jahr wieder mit dabei!

Wie man sieht, ist mein Zelt wieder ein bisschen gewachsen, denn nun habe ich noch Hängeregale über dem kleinen Verkaufstisch.


Sehr viele bekannte Gesichter habe ich gesehen, Tanja, das Seherweib, war wieder meine Nachbarin - nur diesmal auf der anderen Seite, und meine Goldschmiede waren ebenfalls da.


Auch private Bekannte kamen vorbei - letztes Jahr schon habe ich dort jemanden getroffen, an den ich schon gar nicht mehr gedacht hatte ;)

 

Die Mittelalter-Paparazzi haben auch mich und meinen Stand "eingefangen" - wer mag, geht einfach mal auf deren Seite und sucht in der chronologischen Übersicht das Hayner Burgfest im September 2015.

0 Kommentare

Mo

07

Sep

2015

Meine Seifen auf der Bischemer Kerb!

07.10.2015

Anfang September steht für meine Familie und mich immer im Zeichen unserer Kerb - ein Traditionsfest halt ;)

Um es mal auf Hochdeutsch zu übersetzen:
"Bischemer Kerb" bedeutet: "Bischofsheimer Kirchweihe"

 

;)

Ich bin überhaupt kein christlicher Mensch, aber dennoch begrüße ich es, dass sich Jahr für Jahr Jugendliche aus unserem Ort zusammenfinden, um für dieses traditionelle Fest, an dem Jung und Alt zusammen feiern, sehr viel Freizeit und Herzblut zu opfern. Sie arbeiten nämlich das ganze Jahr über an diesem großen Ereignis, da sie für ein recht beachtliches Programm an diesen Tagen verantwortlich sind. Zudem bringen sie eigens eine Zeitung zur Kerb heraus, nehmen an Fastnachtsumzügen teil und sind somit das ganze Jahr hindurch für unsere Kerb organisiert. Daher möchte ich auch gerne auf ihre Facebook-Präsenz verlinken: klick!

 

Doch dieses Jahr hatte dieses Fest auch etwas mit meinen Seifen zu tun: Unsere Kerb hat nämlich auch einen Künstlermarkt aufzuweisen, zu dessen Teilnahme ich eingeladen wurde. Das hat mich unglaublich gefreut, auch einmal den Bürgern meines Heimatortes meine Produkte zeigen zu dürfen.

 

Der Künstlermarkt findet immer direkt auf dem Ortsdamm statt, und so stand denn auch Pavillon neben Pavillon mit vielen interessanten Arbeiten.

Leider wollte das Wetter nicht so recht mitspielen, aber wir hatten doch noch Glück im Unglück, denn der Regen "drohte" uns nur, zeigte sich aber gnädig und zog immer wieder vorbei ;)

Daher sind die Bilder auch recht trist.

 

Und die Bischofsheimer Bürger waren uns treu und besuchten fleißig unsere Stände, vielen Dank Euch dafür!

0 Kommentare

So

30

Aug

2015

Plastik, wohin man schaut...

30.08.2015

 

Es ist wirklich ein trauriges Thema - und ein bedrohliches und beschämendes!
Unser aller Plastikmüll bedroht unseren Planeten. Hier ein alarmierender Artikel ( Link ):

 

 

 

Zitat aus dem Artikel:
"Bald alle Arten gefährdet.

Setzt sich der gegenwärtige Trend zu immer mehr Plastikabfall fort, dann wären die Folgen erheblich: "Wir prognostizieren, dass bis 2050 Plastikteile im Verdauungstrakt von 99 Prozent aller Meeresvögel gefunden werden", so Wilcox und seine Kollegen. "Das ist Grund zur Besorgnis." Denn wenn es sich um größere Kunststoffteile handelt, könne dies zum Darmverschluss und zum Tode führen. Kleinere Teile nehmen dagegen in Magen und Darm Platz weg, der dann für die Nahrung fehlt."

 

Daher sollte man sich gut überlegen, ob man Kosmetika erwirbt, in denen Meersalz enthalten ist. Meersalz ist teurer als herkömmliches Speisesalz und steht in Verdacht, mittlerweile winzige Kunststoffpartikel unseres Plastikmülls zu enthalten. Was genau die Folgen für uns sein können, wissen wir noch gar nicht genau.
Auch hierzu ein Artikel ( Link ):


Was wir hingegen genau wissen ist die Tatsache, dass sich Meersalz in seiner Zusammensetzung zwar etwas vom herkömmlichen Speisesalz unterscheidet, eine evtle. Wirkung aber ganz einfach zu vernachlässigen ist, weil die Mengen der unterschiedlichen Bestandteile einfach zu gering sind. Lest hier mehr ( Link ): Man findet die Information im Abschnitt "Meersalz als Speisesalz".

 


Was bedeutet das für mich und vor allem FÜR EUCH, die IHR meine Produkte kauft?

  • In meinen Produkten verwende ich KEIN Meersalz,
  • Für meine Verpackungen verwende ich keinen Kunststoff, mit Ausnahme von Badebomben und Badesalzen, da diese keineswegs Feuchtigkeit in jedweder Form vertragen. Die Badebomben und Badesalze machen aber nur einen verschwindend geringen Teil meiner Produktpalette aus,
  • Wenn ich auf einem Markt bei feuchter Witterung bin, muss ich ab und an auch auf Kunststoffverpackungen für Seife zurückgreifen, versuche dies aber so weit als möglich zu vermeiden,
  • Bei der Herstellung meiner Produkte verwende ich kein Wegwerf-Plastik, wie z.B Folie zum Auskleiden von Seifenformen - ich säubere eben die Formen nach Gebrauch etwas länger mit der Hand.

 

Die Entscheidung liegt bei Euch...

0 Kommentare

Di

25

Aug

2015

Danke Waldsee!

DANKE  WALDSEE!

Dieser Markt war wieder wundervoll!

- zum einen spielte das Wetter mit, denn wir hatten die gesamte Marktzeit über wundervollen Sonnenschein. Das kenne ich nicht, denn in den zwei Jahren, die ich jetzt mit meinen Seifen unterwegs bin, hatte ich IMMER mindestens einmal Regen während der Marktzeit ;)

- Zum anderen ist der Waldseeer Mittelaltermarkt einfach hervorragend organisiert und alle Mitwirkenden mit Bedacht ausgesucht. Die Spielleute Halitus Exprementes zum Beispiel! Hier gehts nochmal zu deren Seite.

Und was hab ich mich gefreut, den lieben Klaus wiederzusehen und auch die anderen bekannten Gesichter. Meine beiden Goldschmiedenachbarn waren auch wieder da. Sehr schön war das!

 

 

- Und nicht zuletzt sollen hier noch die Menschen aus Waldsee genannt sein! Diese Leute sind einfach  ein wahnsinnig liebenswertes und herzliches Volk.

 

Und jaa - ich darf nächstes Jahr wieder kommen; Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie ich mich da jetzt schon drauf freue ;)

 

Ich muss noch erwähnen, dass alle Einnahmen, die die Veranstalter hatten, einem guten Zweck zufließen werden, dies wird jedes Jahr so gehandhabt.

 

Hier gehts übrigens zum Veranstalter.

Allerdings musste ich beim Abbau meine ganz persönliche "Wetterzeche zahlen", denn das schöne Wetter hielt zwar während der Marktzeiten, nicht aber während des Abbaus.
Zwei heftige Windböen leiteten das Ganze ein und mir rissen zwei Zeltschnüre. Alles in allem ist aber ansonsten alles heil geblieben, aber wenn man da alleine ist mit einem schweren Baumwollzelt mit Holzstangen, zwei Hunden, der Ware und der kompletten Ausrüstung und noch mehr Böen befürchten muss, zerrt das schon ordentlich am Nervenkostüm.
Ich hatte Riesenglück, denn der Wind ließ nach und dann regnete es zwar stetig, aber nicht allzu stark.
Vier Stunden habe ich insgesamt abgebaut und heute Nacht erstmal wie ein Stein  geschlafen ;)

Heute heißt es erstmal Auto ausräumen, Planen und Stangen säubern und trocknen, die Ausrüstung wieder reinigen und sortieren und die Warenbestände sichten.
Morgen erst gehts dann wieder normal weiter mit den Seifen und allem anderen, was ich so für Euch habe ;)

0 Kommentare

Do

13

Aug

2015

Fruchtcocktail - eine fruchtige Seife in neuer Aufmachung!

12.08.2015

Ich habe Neues zu vermelden!
Den Fruchtcocktail gibt es jetzt mit neuer Rezeptur!

Dies liegt darin begründet, dass ich die zwar vom Gesetzgeber zugelassenen, aber dennoch mit hoher Wahrscheinlichkeit krankmachenden künstlichen Farbstoffe in meinen Produkten nicht haben möchte.
Fruchtcocktail ist jetzt mit verschiedenen Tonerden gefärbt, wobei da das Gelb und das Grün nicht mehr so hell strahlen, aber die rote Tonerde macht ihre Sache gut und färbt die Seife ganz ordentlich.

Die Seife habe ich heute neu gesiedet und sie schlummert noch. Ich fiebere schon dem nächsten Morgen entgegen, bis ich sie endlich aufschneiden kann. Fotos gibts dann selbstverständlich ;)

13.08.2015

Ausgeformt ist sie - sieht schon mal nicht schlecht aus ;)

 

So, da liegt die neue Charge zum Trocknen im Korb.
Zum besseren Vergleich habe ich mal das Probestück der alten Charge draufgelegt  - nun könnt ihr euch selbst eure Meinung bilden ;)

 

Natürlich sind die Farben jetzt nicht so knallig, aber wer ein bisschen darauf schaut, dass möglichst wenig künstliche Stoffe in den Produkten enthalten sind, wird sowieso durch eine quietschbunte Seife abgeschreckt.

0 Kommentare

Mo

10

Aug

2015

Maulbeerseife...

10.08.2015

Eine Bekannte hat ganz viele Maulbeerblätter gesammelt und mir diese überlassen mit der Bitte, da Seife draus zu machen....




Ich bin ja der Meinung, man kann fast alles verseifen, und die Maulbeerblätter sollten kein Problem darstellen ;)
Nun ja, das Verseifen war nicht wirklich das Problem, viel aufwändiger war das Trocknen der vielen, vielen Blätter. Da ich in meiner Siedeküche nur wenig Platz zur Verfügung habe, dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis nach vielem Wenden endlich alles durchgetrocknet war.

Nach dem Aussortieren gelber Blätter und großer Stängel musste der verwertbare Rest ordentlich zerkleinert werden - nach ein paar erfolglosen Versuchen versuchte ich mich ganz einfach mit dem Mixer - ERFOLG  ;)

Geplant war, die feinen, kleinen Teilchen mit einem mit grüner Tonerde gefärbten Leim zu mischen und die etwas groberen Stücke in mit weißer Tonerde gefärbten Leim zu geben. Mit diesen beiden verschieden gefärbten Massen wollte ich dann marmorieren - wie bei einem Marmorkuchen eben.
Das Marmorieren ist leider misslungen, denn die Maulbeerblätter färben unglaublich ab und der Leim wurde komplett grün.

Nichts desto trotz dürfte das Experiment gelungen sein - hier zunächst mal der Seifenleim in der Form. Das blaue Band dient lediglich dazu, die Silikonform vorm Ausbeulen zu bewahren.
Nach zwölf Stunden landete die Form mitsamt Seife erstmal im Tiefkühler, weil sich der Block nicht ausformen ließ.

So, und da isse ;)
Wie erwartet, läßt sich die Marmorierung so gut wie gar nicht erkennen. Wenn die Stücke durchgetrocknet sind, wird die Färbung wahrscheinlich besser erkennbar sein.
Trotzdem finde ich sie schön - ein Stückchen Natur durch und durch.

 

 

Ach ja, wenn hier interessierte Siedekolleginnen mitlesen, hier das Rezept in Kurzform:

 

 

 

 

 


250 g Olivenöl
250g Rapsöl
250g Kokosöl
50g Rizinusöl
Natronlauge für  ca. 8% Überfettung
    (hier bitte selbst den Seifenrechner anwerfen)
Grüne und weiße Tonerde
Melissenöl
Salbeiöl
Orangenöl
Thymianöl
Rosmarinöl
getrocknete Maulbeerblätter.

0 Kommentare

Mi

05

Aug

2015

Mittelaltermarkt in Waldsee

05.08.2015

Leute, eilt herbei! 

 Ihr findet mich alsbald auf dem wunderschönen, liebevoll gestalteten Mittelaltermarkt in Waldsee.


Hier vorab schon mal ein paar Fotos vom letzten Jahr - wer findet mich?
Galerie

Infos über dem Markt seht Ihr hier

 

Dieser Markt ist klein, aber fein und der Erlös geht einem guten Zweck zu, wie z.B. Frauenhäuser u.a. Ihr tut also nicht nur Euch, sondern auch anderen etwas Gutes, wenn Ihr kommt.

Der Eintritt ist FREI!

0 Kommentare

Mo

03

Aug

2015

W.O.A 2015

03.08.2015

Mal was gaaaanz anderes:

 

Eure Seifensiederin war auf dem Festival in Wacken, ja, das hat nix mit Seifen zu tun, aber das war meine Auszeit für dieses Jahr!

 

Sechs Tage Camping, Festival, mit allem, was so dazugehört!
Und danach hatte ich meine Seife bitter nötig, denn ich war total verschmutzt und verschlammt nach den sechs Tagen Zelten auf vermatschtem Gelände.

Dieses Jahr ging in die Geschichte des Wacken Open Air ein als eines der verregnetsten Jahre in der Geschichte des Festivals.
und klar - ICH war dabei......

Damit Ihr mir das auch glaubt, hier ein kleines Video dazu ;)

 

Einige haben mich angesprochen, da ja mein Firmenschild auf dem Auto ist, und ich habe Flyer verteilt.
Hör ich was von Euch? Wart Ihr schon hier auf meiner Seite?
Wäre witzig, noch  mal was von Euch zu hören ;)

0 Kommentare

Mo

27

Jul

2015

Wochenmarkt Bischofsheim

Liebe Kunden,

ich werde die nächsten zwei Wochen wieder nicht zum Markt vor dem Seniorenheim kommen können.

Ich habe Urlaub bis 02.08. 
Danach bin ich telefonisch und per Mail zu erreichen.


0 Kommentare

Mo

27

Jul

2015

Uuuurlaub!

Ich bin in Urlaub bis einschließlich 02.08.2015.

Danach gehts wieder wie gewohnt weiter.

Schaut Euch doch inzwischen ein bisschen bei mir um; man findet außer Seifen und Kosmetik ja auch noch andere interessante Infos bei mir ;)

0 Kommentare

Mi

22

Jul

2015

Honig-Vanille-Seife

 

Vor kurzem ist eine neue Charge meiner herrlich duftenden Honig-Vanille-Seife entstanden und heute konnte ich sie aufschneiden ;)

0 Kommentare

Di

21

Jul

2015

markt 22 in Ginsheim

 

 

Eine Super-Idee, einen kleinen Künstlermarkt auf einem Privatgrundstück abzuhalten.

 

 

 

 


Das Wetter wechselte zwischen brüllend heiß, schwül und nachts Gewittersturm  ( und selbstverständlich Regen - wer meinen Blog verfolgt, kennt das schon),  aber trotzdem kamen recht viele Menschen.


Es waren auch sehr interessante und tolle Arbeiten zu besichtigen. Kompliment für diesen tollen kleinen Markt!

0 Kommentare

Di

16

Jun

2015

Luffa-Gurken

16.06.2015

Neu bei mir: Luffa-Gurken!

Ich habe die Luffagurke für mich entdeckt.

Eine ganz wunderbare Sache; man kann sie als Ganzes benutzen, wie z.B. in der Sauna, wenn sich die Hautporen so richtig geöffnet haben. Genau dann eignet sie sich hervorragend zur Massage und sanftem Peeling.

Man kann sie auch in Scheiben schneiden und diese ebenfalls unter der Dusche verwenden.



Die Scheiben eignen sich auch als Seifenunterlage mit der Garantie, dass die wertvollen Naturseifen auch tatsächlich gänzlich trocknen können und somit länger halten.

Die Luffagurke wird auch Schwammkürbis genannt und gehört zu den Kürbisgewächsen. Sie kommt heute in fast allen südlichen, heiß-feuchten Ländern vor.
Die Frucht ähnelt Zuchini und Gurken.
Nach dem Trocknen können wir sie für unsere Zwecke wie oben beschrieben einsetzen.

Und bei mir ist sie hier zu finden.

0 Kommentare

Mi

27

Mai

2015

Pfingstturnier auf der Ronneburg

Früher habe ich davon geträumt, und nun gleich zweimal hintereinander Ronneburg ;)

Dieser Markt hatte aber nichts mehr mit dem gemein, was die Mittelaltermärkte auf der Ronneburg früher ausmachte.

Horrende Eintrittspreise für einen Markt mit  Ritterturnier, eine "Musik- und Jonglagegruppe", die sich weder musikalisch noch durch ihre Gewandung in irgendeiner Weise die Mühe machten, dem Mittelalter nahe zu kommen und abends nach Marktende, wo eigentlich viele in den Lagern  ihre Musikinstrumente hervorholen, noch mit Ghettoblastern das Gelände beschallten.


Nur wenig gewandete Besucher, nur Menschenströme, die billige Artikel kauften, weil der Geldbeutel schon nach dem Passieren der Kassen leer war. 
Traurige Angelegenheit, die schon fast einer Kirmes gleichkam  :(

Das Wetter war durchwachsen, zwischendurch mal Regen, aber  durchaus erträglich.


Mit meinem Zelt bin ich jetzt soweit, dass ich es endlich, endlich seitlich vollends schließen kann - es regnet nicht mehr hinein, welch eine Wohltat!
Außerdem ist es wieder "gewachsen" - über dem großen Verkaufstisch ist jetzt noch ein Hängeregal - ich hatte mittlerweile einfach zu wenig Platz für das wachsende Sortiment.

0 Kommentare

Di

05

Mai

2015

Walpurgis- und Maimarkt auf der Ronneburg

Mein Traum geht in Erfüllung!


Auf der Ronneburg hatte ich zusammen mit meiner Mutter zum ersten Mal eine Seifensiederin auf einem der wunderschönen mittelalterlichen Weihnachtsmärkte gesehen. Mehr darüber hier.

 

 

Das kann gut zehn  oder mehr Jahre her sein.

 

Mehrere Jahre kamen wir immer wieder an ihren Stand, und immer mehr wuchs in mir der Wunsch, auch einmal Seife herzustellen.
Die Ronneburg an sich ist ein wunderbarer Schauplatz für einen Mittelaltermarkt, es wurden immer hochwertige Musikgruppen gebucht und auf dem Markt fanden sich sorgfältig ausgewählte Händler, Handwerker sowie die ins Ambiente passende Gastro.
Auch die Umgebung der Burg ist einfach herrlich und  alles ist für einen Mittelaltermarkt wie geschaffen.
Auch die Besucher gaben sich Mühe. Da gab es wenig "Karnevalskostüme", sondern man sah sehr viele schön und passend gewandete Menschen.

Ich hätte nie gedacht, einmal selbst als Seifensiederin hier stehen zu dürfen ;)

 


Ich stand direkt hinter der Torwache - da gab es so manchen lustigen Wortwechsel.

 

 

Das nächtliche Lager - die Ronneburg ist herrlich.

Allerdings hat sich ein bisschen was geändert in all den Jahren, in denen ich nicht mehr auf den Märkten dort war.
Der Walpurgismarkt war außerordentlich gut besucht, wies aber lange nicht mehr die Qualität der früheren Märkte auf.  Es war zwar schön, aber das Ambiente hat mächtig gelitten - in allen Belangen.
Der ahnungslose Besucher bekommt leider nicht wirklich Einblicke in das Leben, wie es damals gewesen sein könnte.

An Pfingsten bin ich wieder dort zum nächsten Markt und hoffe, dass diese Veranstaltung wieder an die Qualität von früher anknüpft.

0 Kommentare

Di

07

Apr

2015

Osterspektakel mit Turnier auf der Loreley

 

Im April war es dann endlich so weit - ich durfte wieder auf die Loreley!


Das  Osterspektakel stand bevor.


Hier sieht man grade, dass es Aufbautag ist ;)


 

Ich hatte dieses Mal den Luxus, von meiner großen Tochter begleitet zu werden, da war das Aufbauen gleich halb so schwer und wurde doppelt so schnell erledigt!
Und die Hunde hatten weniger Langeweile ;)

 

Wir mussten schon am Donnerstag zum Aufbau anreisen, weil am Karfreitag keine Arbeiten auf dem Gelände stattfinden durften. Samstags durfte nicht  mehr aufgebaut werden, was bedeutete, dass wir einen komplett freien Tag am Karfreitag hatten.


Einen ganzen Tag im fertig aufgebauten Zelt oben auf der Loreley - Ihr werdet es nicht glauben, aber wir hatten keine einzige Sekunde Langeweile!

Ein bisschen geärgert hat uns aber, dass sich ganz viele andere nicht dran hielten und erst Freitag anreisten. 
Ok, wir hatten einen schönen und geruhsamen Tag da oben, aber trotzdem hätten wir beide weniger Stress zu Hause gehabt, wären wir ebenfalls erst freitags gekommen.

Das Wetter war durchwachsen, zwischendurch auch mal sonnig, aber Regen gabs natürlich auch. Der Regen auf dem Markt ist für mich mittlerweile so sicher  wie das Amen in der Kirche.


Ja, es regnete sogar gelben Hagel, wie man sieht ;)

Und jeden Morgen, wenn ich mit den Hunden meine Runden drehte, war das Gras noch so richtig knackig gefroren - es war alles weiß und raschelte unter den Schuhen.


Nun ja, April halt.

 

 

So langsam füllt sich der Platz; wir stehen direkt unter einem Baum ;)

An meinem Zelt habe ich übrigens jetzt über dem Verkaufstisch eine Mittelstange angebracht, damit das Ganze etwas mehr Stabilität erhält. Es wächst immer ein bisschen weiter ;)

 

Ein Blick in die Runde...

Obwohl ich der geborene Nachtmensch bin und die Nächte auf den Mittelaltermärkten liebe, muss ich für diesen Markt sagen, dass die schönsten Augenblicke die am frühen Morgen waren.

 

 

Alles war ruhig, man saß mit dem Kaffee  draußen, die Hunde schnupperten zufrieden ums Zelt herum, und ein paar Zelte weiter gab eine Harfenspielerin wunderschöne Töne zum besten.
Existiert eine bessere Gelegenheit, den Tag zu beginnen? Für mich nicht, außer es wäre an einem sommerlich-mediterranen Strand ;)

 

 

Aber nun gehts endlich los!

 

Der Veranstalter Sündenfrei ist  einfach ein Garant für gelungene Märkte.

 


Natürlich bietet das Gelände auf der Loreley auch den passenden Schauplatz für eine solche Veranstaltung.

 

 

 

 


Händler, Handwerker, Gastro, Musik, alles paßte wieder mal. (Nur das Wetter nicht, aber das bin ich schließlich gewohnt...)

Es spielten auf die lustigen Spielleut Pampatut.

 

Das ist die Sündenfrei-Handschrift!

 

Die Märkte sind zwar oft für mich nicht der Kassenknüller, aber für den Besucher stimmt einfach alles!


Da freue ich mich doch schon auf den Markt im Oktober diesen Jahres, der vom selben Veranstalter organisiert wird!

0 Kommentare

Mi

25

Mär

2015

BIO  BIO  BIO

25.03.2015

 

Ich möchte mich wieder in Erinnerung bringen -

 -  nämlich mit der Nachricht, dass es bei mir jetzt endlich sehr viele Produkte gibt, deren Öle und Fette aus kontrolliert-biologischem Anbau kommen!

 

Damit erfüllt sich einer meiner Seifen-Träume: Seifen aus Rohstoffen in BIO-Qualität!

0 Kommentare

Do

12

Mär

2015

Wochenmarkt Bischofsheim

 

Liebe Kunden,

durch die Märkte an Ostern, Walpurgis und Pfingsten kann ich in den nächsten Wochen donnerstags NICHT auf den Wochenmarkt kommen.


Auch danach werde ich aus Zeitgründen nur unregelmäßig dort sein.


Ich bin selbst verständlich telefonisch und per Mail erreichbar und besuche Euch auf Euren Wunsch hin  auch gerne mit ein paar Seifen bei Euch zu Hause.

3 Kommentare

Di

10

Mär

2015

6. Mittelalterlicher Frühjahrsmarkt Biebesheim

Der erste Markt für 2015 und ich bin bereit zum Durchstarten!

Dieses Mal hat es mich nach Biebesheim auf den schon sehr bekannten Mittelalterlichen Frühjahrsmarkt verschlagen.

 

Wie erwartet, hatte diese Veranstaltung einen großen Besucherandrang, hier sieht man die Schlange der Wartenden an der Kasse.

 

Trotzdem waren die Besucher recht zurückhaltend, und als einzige war wohl die Gastro zufrieden.

Aber es war schön, ein paar alte Bekannte wieder zu treffen, außerdem fehlte mir die Marktfahrerei doch sehr - das waren zwei lange Pausenmonate für mich ;)

Das Wetter war durchwachsen, meist trocken, aber selbstverständlich gab es auch einige Regengüsse....

Nun denn, der Auftakt war gemacht, und ich war trotz des schlechten Marktergebnisses froh, wieder auf Achse sein zu dürfen!

0 Kommentare

Mo

29

Dez

2014

Gedanken über die Umwelt und was ich dafür tun kann - OlShea

29.12.2014

Wenn ein neues Jahr naht, ist ein guter Zeitpunkt, um mal etwas nachzudenken (obwohl man nicht nur zum Jahreswechsel nachdenklich sein sollte  *g* )

Die globalen Probleme werden immer schwerwiegender. Immer noch nehmen die meisten darauf keine Rücksicht und konsumieren, was das Zeug hält.
Auch mit meiner kleinen Siederei bin ich davon betroffen und möchte überlegen, bevor ich fertige und verkaufe.

 

Palmöl habe ich noch nie verwendet, da man es recht gut ersetzen kann. Für einige Seifen allerdings benötigt man aus verschiedenen Gründen eben doch ein Fett mit den Eigenschaften von Palmöl, und dieses habe ich bisher immer durch Kokosfett ersetzt.
Aber sind wir mal ehrlich - ist das mit der Gewinnung von Kokosfett tatsächlich besser?
Ich habe ein bisschen recherchiert und die Antwort lautet: (NOCH) ja!
Wenn ich also Palmöl komplett durch Kokosfett ersetzen möchte, mache ich die Lage auch nicht besser; die Gewinnung mit all ihrer Ausbeutung von Mensch und Natur gleicht sich nämlich alsbald der von Palmöl an.
Ja, ich möchte weiter Kokosöl verwenden, aber nicht mehr so oft und nach Alternativen suchen.

31.12.2014

Und nun habe ich mir eine Alternative ausgedacht, die ich zur Feier des Tages, nämlich heute an Silvester, sieden werde!
Neben auf dem Bild sieht man schon das Siedeprotokoll.

OlShea   soll sie heißen

 - der Name setzt sich zusammen aus den beiden verwendeten Fetten/Ölen, und das wären Olivenöl und Shea-Butter.


Olivenöl und Shea-Butter sind in Bio-Qualität, und die Düfte und Farben natürlichen Ursprungs.  Der Duft ist hauptsächlich Ylang-Ylang, ein Wasserdampfdestillat des Cananga-Baumes, mit einem winzigen Schuß Patchouli (nur zum Abrunden, der typische Patchouli-Duft soll eigentlich gar nicht richtig wahrzuehmen sein), und gefärbt wird sie mit natürlichen Pigmenten. Ach ja, ein Tröpfchen Citronella kommt auch noch dazu!

 

Um  ein schönes Muster hinzubekommen, werde ich den Seifenleim in einen großen und einen sehr kleinen Teil abmessen, und die größere Leimmenge weiß, und die kleinere schwarz einfärben.

 

 

 


Dann wird farblich abwechselnd der Leim in die Form gegossen, über die vier in der Form aufgestellten Holzklötzchen, das ergibt ein sehr schönes Muster.
Column-Swirl nennt sich diese Gießtechnik übrigens ;)

Ach ja, selbstverständlich werden die Klötzchen nach dem Eingießen vorsichtig wieder herausgezogen!

Hier gieße ich gerade die mit Sole angerührte Lauge in den Seifenleim.
Dann wird kurz gerührt, und wenn dann die Düfte in den Leim kommen, muss zügig gearbeitet werden, da gerade bei einer Soleseife der Leim dann ganz schnell andickt und man keine schönen Muster mehr erzeugen kann.

 

Und weiter gehts!
Für mich kann es nichts schöneres geben, als mit einer neuen Seife ins neue Jahr zu kommen!

Hier sieht man noch mal, wie das mit der oben beschriebenen Gießtechnik funktioniert.

01.01.2015

Prosit Neujahr!!


Seid Ihr alle gut reingekommen ins neue Jahr?

 

Ich schon, und meine Seife ist gut reingekommen in die Form ;)


Ja, jetzt ist es mittlerweile schon 2015 und hier sieht man den frisch eingefüllten Seifenleim in der Blockform.  Der vordere Block ist in einer anderen Gießtechnik entstanden - der Leim wird nach Farbe getrennt in die Form gegossen und anschließend mit einem Stäbchen "verswirlt". 
Das Holzklötzchen in der Mitte wird noch entfernt - ich benötigte es kurzfristig, um die biegsamen Silikonwände der Form zu stabilisieren, bis beide Blöcke gleichmäßig mit Leim befüllt waren.

01.01.2015 - später am Tag...

Endlich , endlich ist es soweit!

Da OlShea eine Soleseife ist, wurde sie schnell fest - ich konnte also schon nach wenigen Stunden  ausformen und - endlich!- anschneiden.

Hier sieht man übrigens sehr schön den Unterschied der beiden Muster in den Blöcken.

 

 

Ich finde sie rundherum gelungen.


Durch die Zutaten ist sie Luxus pur und sie ist mein momentaner

Favorit  ;)

 

 

Hier auch nochmal sehr schön zu erkennen die unterschiedlichen, feinen Muster.

0 Kommentare

Mo

15

Dez

2014

Historischer Weihnachtsmarkt Bingen

Da steht mein Zelt, mitten  im schönen Bingen, direkt unterhalb der Burg Klopp, die Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal ist.
Ein Wunder, dass ich mit meinen Vierkant-Zeltnägeln ins Kopfsteinpflaster gekommen bin ;)

 

 

 

Ein sehr schöner, liebevoll gestalteter Markt in wunderbarer und passender Kulisse.


Hier im Vordergrund übrigens zu sehen der liebe Marktvogt Maturix.

Ja, es regnete zwischendurch, aber daran bin ich inzwischen schon gewöhnt!

Die Bingener kamen trotzdem in Scharen und blieben ihrem Markt trotz des miserablen Wetters treu!

Ich habe weiterhin mein Problem mit der Nässe, wenn es regnet.
Mittlerweile benutze ich für das Zelt im nicht sichtbaren Bereich eine große Kunststoff-Bodenplane. Das macht sehr viel aus, besonders bei der Ware, die nicht auf dem Verkaufstisch liegt, sondern noch im Korb lagert.

 

Aber meine Konstruktion mit den seitlichen Stangen läßt noch zu wünschen übrig - überall entstehen Schlitze, durch die der Regen dringt.
Aber auch dafür werde ich eine Lösung finden - "einfach"  kann ja jeder ;)

 

Trotzdem, es war ein sehr schöner, sehr harmonischer und auch lukrativer Markt.
Ich hoffe auf einen Standplatz im Jahr 2015 ;)
Zum Abschluß noch ein kleines Video.

0 Kommentare

Mo

08

Dez

2014

Historischer Weihnachtsmarkt in Erlensee/Rückingen an der Wasserburg

 

Am zweiten Adventswochenende hielt das Rückinger Volk seinen Historischen Weihnachtsmarkt in der alten Wasserburg ab.

 

 

 

Hier fange ich gerade mit dem Aufbau an - die Wiese ist ganz schön feucht.

 

Meine beiden Allerbesten! 
Sie kennen das nun schon alles und warten, bis die laaaangsame Chefin endlich fertig ist mit der "Kleinigkeit" Zeltaufbau ;)

 

Sehr stimmungsvoll wurde es am Abend.
Das hier ist wieder ein ganz kleiner Markt, mit vielen lieben Leutchen, die auch gerne bei mir gekauft haben.

 

 

 

Man glaubt nicht, dass die kleinen Märkte manchmal lukrativer sind als die großen!
Der Veranstalter läßt den Markterlös einem guten Zweck zufließen, und der Eintritt war frei.

Die ganze Zeit über hielt sich das Wetter, ich konnte es kaum fassen!


Aber dann, mitten im Abbau, ging es los mit Schneeregen.
Bis ich alles im Auto hatte, war ich pitschenass!

Beim Verstauen der großen Plane musste mir sogar jemand helfen, denn ein Baumwollzelt saugt sich voll Wasser, wenn es regnet, dadurch wird es überhaupt erst dicht.

Na ja, und dementsprechend schwer ists dann halt auch...

Ich war ziemlich fertig , als ich nach Hause kam, kann aber trotzdem auf ein sehr schönes Wochenende mit vielen lieben Menschen zurückblicken.

 

Da hängt sie nun zu Hause überm großen Tor, die Plane;  bei der feuchten Witterung wird sie einige Tage zum Trocknen benötigen.

0 Kommentare

Mo

01

Dez

2014

Weihnachtsmarkt in Gustavsburg

Am ersten Adventswochenende war ich auf dem Weihnachtsmarkt in Gustavsburg mit meinen Seifen.
Natürlich hatte  ich nicht mein Mittelalterzelt mit, sondern stand mit einem Pavillon dort.

Die Gustavsburger haben eine sehr stilvolle Umgebung für ihren Markt, nämlich den schlicht und edel beleuchteten Cramer-Klett-Platz.
Man sollte also nicht nur Glühwein und Bratwurst im Sinne haben, wenn man dort hingeht, sondern auch ein Auge auf die wunderschön herausgeputzten Häuser.

0 Kommentare

So

30

Nov

2014

Wollrausch

30.11.2014

 

 

Ich mache auch noch andere Dinge außer Seife, obwohl die organisatorischen Aufgaben in einer Seifensiederei kaum Zeit für Entspannung lassen.

 



Stricken musste mal wieder sein - so bin ich in der Stadt über diese Volant-Wolle gestolpert und habe sie zu einem Schal verstrickt. Ich würde ja gerne "NEIN" sagen, wenn ich Wolle sehe, aber die Wolle lässt sich von mir leider gar nix sagen und hüpft sozusagen von ganz alleine in meinen Einkaufskorb ...

0 Kommentare

Mo

24

Nov

2014

Herbstbasar im Seniorenheim Bischofsheim

Hier hab ich mal was anderes, und da war ich auch nur für drei Stunden - nämlich auf dem Herbstbasar im Bischofsheimer Seniorenheim.

Es hat großen Spaß gemacht, und ganz viele der lieben Senioren haben ihren Basar besucht.

0 Kommentare

Sa

15

Nov

2014

Wenn man in den Schränken kramt....

... dann wird man meistens fündig  ;)

Es war soweit - schon lange brannte es mir unter den Nägeln, und so bin ich heute mal dran gegangen - ich wußte genau von dem ungeordneten Haufen, der da in der hintersten Ecke meines Hobby-Schrankes schlummerte. Ich hab mal alles ans Tageslicht gezerrt, sortiert und ordentlich wieder eingeräumt - der Strick- und Häkelwahn kann jetzt losgehen ;)

0 Kommentare

Mi

29

Okt

2014

Almendra - die Mandelseife

 

Darf ich vorstellen - ALMENDRA, die Seife mit Mandelöl und Bittermandelduft - lecker  ;)

 

0 Kommentare

Do

23

Okt

2014

Burg Satzvey

Im Oktober war ich auch noch auf der Burg Satzvey, für einen Tag  - eine Funkelglanz-Veranstaltung.

 


Sehr interessant und sehr schwarz ;)
Für mein Zelt war im Innenhof der Burg kein Platz mehr, allerdings hatte ich Glück mit dem Wetter und es fiel kein Tröpfchen Regen.
Ich glaub, das ist der zweite Markt, der wirklich gänzlich ohne Regen war, allerdings war es ja auch nur ein Tag  ;)

Meine Hunde waren tapfer, sie hatten nur wenig Platz in diesem provisorischen Stand, aber dafür haben wir uns mehrmals an diesem Tag  weg gestohlen, damit sie sich die Beine vertreten konnten.

0 Kommentare

Mi

15

Okt

2014

Weihnachtliche Seife 2014

 

 

Habt Ihr schon meine Weihnachtsseife für dieses Jahr gesehen?

Oh je, es ist Oktober, und ich trauere noch dem Sommer hinterher :(
Trotzdem ist es an der Zeit, sich - seifentechnisch gesehen - auf Weihnachten vorzubereiten, denn wir wollen ja eine ausgereifte Seife haben, wenns soweit ist.

 

 

 

Also hab ich mich an die Arbeit gemacht.

 

Jaja, ein bisschen wie Spaghetti mit Tomatensauce, hat man mir gesagt ;)

 

Na wartet ;)

Ich habe leider noch gar keine vorzeigbaren Bilder, aber ich denke, ein bisschen kann man erkennen, dass es Seifenstücke sind. Sie duften verführerisch nach Zimt, Äpeln und Bittermandel.

Ihr dürft es gerne mal ausprobieren!

0 Kommentare

Mo

06

Okt

2014

Märchen- und Sagenmarkt Loreley

Meine Premiere auf der Loreley!

Der Veranstalter Sündenfrei hatte eingeladen zu einer Erstveranstaltung, dem Märchen- und Sagenmarkt auf der Loreley.

 

 

Hier zeig ich Euch erstmal, wie das mittlerweile aussieht, wenn ich mein Auto für einen Markt belade.
Leider alles nur Handybilder im Dunkeln, daher miese Qualität.


Ihr seht ja mein Zelt  auf den Bildern, das ist ja nicht gerade winzig. Nicht zu vergessen die Ware. Ja, und dann natürlich genug Platz für die Hunde. Versorgen müssen wir uns auch irgendwie, wir bleiben ja meist ein paar Tage. Und dann noch die unzähligen Dinge, die man sonst noch so mitnehmen muss.

 

 

 

Von Markt zu Markt wird das mehr, weil man jedesmal, wenn man wieder unterwegs ist, merkt, dass man sich mit irgendetwas das Leben im Zelt erleichtern könnte, und das kommt dann beim nächsten Mal mit.

 

 

Wie das in ein paar Jahren sein soll, weiß ich auch nicht - evtl. komme ich da mit einem Tieflader angefahren?

Man darf nicht vergessen: Ich fahr halt "nur" Combo...
Oft werd ich angesprochen, wenn ich mit meinem Mini-Van auf den Markt gefahren komme und dann auslade, aufbaue, auslade, aufbaue... und immer mehr aus dem Combo herauskommt, einschließlich zweier nicht ganz kleiner Hunde. Da hat schon so mancher gestaunt!
Anfangs kam ich mir auch etwas verloren vor mit meinem Autochen zwischen all den Sprintern undTransportfahrzeugen, aber mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt ;)

Wie man sieht, ist es wunderschön auf der Loreley, und der Veranstalter sucht sich seine Marktbeschicker sehr gut aus - im Nachhinein bin ich da echt froh, dass ich überhaupt mitkommen durfte!

Meine große Tochter hatte mich an einem Tag dort besucht und auch gleich etwas schönes gefertigt - ein gestricktes Seifensäckchen zur trockenen Aufbewahrung von Seifen und zum Schrubbeln und Schäumen unter der Dusche.
Sie arbeitet sehr akkurat und fein - man sieht es ;)

 

 

Saponas Seifenkorb - in diesen Korb kommen Seifen hinein, die von der Qualität her auf genau dem gleichen hohen Niveau sind wie meine anderen Produkte auch -

 

- nur sind es solche, die nicht mehr lange bis zum MHD haben und/oder deren Verpackung nicht mehr schön ist und/oder die leichte optische Mängel haben.
Oder es sind einfach nur Seifen, von denen die neue Charge schon zum Verkauf steht.

Einmal blind in den Korb greifen und sich ein Produkt herausfischen kostet Einen Euro - da kann man nicht meckern, oder?

 

 

 

Der Anbruch des letzten Markttages - mystisch!

 

 

Ich hatte nicht nur menschliche Besucher ;)

 

 

Doch sie zog gelangweilt von dannen...

 

Ich muss nicht erwähnen, dass diese beiden sich wieder mal durch nichts stören ließen?

Ein sehr schöner Markt, wenn auch schwach besucht, aber das darf man sicherlich auf den Grund "Erstveranstaltung" schieben.
Die Streuner haben übrigens Musik gemacht, also auch von daher ein Tolles Programm!

Es hat natürlich geregnet - muss ich das erwähnen? - aber insgesamt hatten wir doch noch Glück mit dem Wetter.
Dann wollen wir hoffen, dass ich nächstes Jahr im Oktober wieder mein Zelt hier aufschlagen darf!

0 Kommentare

Mo

15

Sep

2014

Hayner Burgfest

 

Das Hayner  Burgfest ist ein tolles Event, ich kenne es aus früheren Jahren, wo ich dort als Gast diesen Markt besuchte.
Es wird dort sehr viel geboten, sowohl vom Ambiente her, als auch von Händlern, Lagergruppen, Schaustellern und Musik.

 

Ich stand im Südlichen Burggraben, wo es wunderschön ist.
Leider geben sich dort nicht ganz so viele Besucher die Ehre wie vorne auf dem Hauptmarktplatz vor der Burg.

 

Zu meiner großen Freude traf ich dort alte Bekannte wieder - Tanja, das Seherweib, die auch in Trier auf dem Markt war, und das Goldschmiedepärchen vom letzten Markt in Waldsee.
Ja, auch die Welt der Mittelalterleute ist klein ;)

 

Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, ist es nass...
Na klar, es hat geregnet!


Ich glaube, ich bin mittlerweile ein Garant für schlechtes Wetter auf Mittelaltermärkten!

 

 

Zum Glück helfen die nach dem guten Tipp aus Waldsee  neu angeschaffte Mittelstange und die Außenplanen etwas weiter, aber trotzdem findet der Regen seinen Weg durch die Ritzen oben unter dem Vordach, wenn es etwas windig ist. Immer noch muss ich also auf der Hut sein, damit meine Ware nicht nass wird, das ist schon manchmal sehr frustrierend, zumal man es nicht immer gleich merkt, wenn es rein regnet.
Trotzdem ist das alles schon wesentlich besser als auf den drei ersten Märkten, wo meine Seifen Wind und Wetter so gut wie schutzlos ausgeliefert waren.
Klasse ist auch, dass der Vorbau fest steht und die Dachplane den Kunden nicht auf den Köpfen hängt.
Die Mittelstange musste ich mit einem dicken Seil fixieren, denn mit der Zeit neigte sie zum Umkippen.

 

Ach ja, und der mittlerweile eingerahmte Spruch aus Waldsee hängt auch ;)


Was noch passierte war, dass an meinem Auto auf der Fahrerseite das Fenster nicht mehr hochging! Beim nächsten Markt nehme ich mir mehr Werkzeug und Utensilien mit, wie hier z.B. eine Plastikfolie und Panzertape! So dringend hätte ich das benötigt.
Es regnete natürlich rein ins Auto, und mein Papa kam eigens angefahren, um das Fenster notdürftig abzukleben.
Auf der Heimfahrt wars dann sehr feucht und ein bisschen frisch...

 

Ganz wichtig:  Zuwachs haben wir bekommen, Loco und ich!


Frey, ein dreibeiniger Angsthund aus Rumänien, wurde von mir adoptiert und zieht jetzt mit Loco und mir zusammen durch die Mittelalterszene ;)


Trotz seiner vielen Ängste, insbesondere vor Mens