Ätherische Öle (auch: Etherische Öle)

 

 

Ätherische Öle werden aus Pflanzen gewonnen durch unterschiedliche Gewinnungsarten.

(Wasserdampfdestillation, Kaltpressung, Extraktion)

 Sie werden verwendet in der Kosmetik, zum Räuchern, im Tee, zum Würzen oder als medizinische Wirkstoffe.

 

Meist sind Ätherische Öle haut- und schleimhautreizend und können leider auch Allergien hervorrufen.

Ätherische Öle sollen nie direkt auf die Haut aufgetragen werden.

Babies und Kleinkinder dürfen keinesfalls in Berührung mit Ätherischen Ölen kommen, Epileptiker sollten vor der Anwendung ihren Arzt befragen.

 

Auf künstliche Düfte zurückzugreifen ist umstritten, da diese in Verdacht stehen, hormonähnliche Wirkungen entfalten zu können und sich außerdem im Organismus anlagern.

Daher verwende ich nur einige wenige, ausgesuchte Parfümöle, und diese auch nur für einige  Seifen.
Viele Kundinnen verlangen nämlich nach Seifen, die mit Parfümölen beduftet sind, da sie gegen Ätherische Öle mittlerweile allergisch sind.
Diese Entwicklung hat aber sicherlich weniger mit den Ätherischen Ölen zu tun, sondern eher damit, dass unser Lebenswandel und die Veränderung unserer Umwelt dazu führt, unsere  Immunsysteme "durcheinanderzubringen".

Aus diesem Grund ist bei mir beides zu bekommen, selbstverständlich durch die Deklaration für den Kunden leicht erkennbar.

 

Diese Liste wird  ständig bearbeitet!

 

 

Amyrisöl (Westindisches Sandelholzöl)
Botanischer Name: Amyris balsamifera

Kraftvoller, holziger Duft.
Zugeschriebene Wirkung:
Aphrodisierend, antiseptisch, entzündungshemmend.
Herkunft: Westindien

 Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation; unverfälschtes ätherisches Öl

 Verwendeter Pflanzenteil: Holz

 

Das Holz des Amyrisbaumes enthält so viel Öl, dass es früher als Fackel gebraucht wurde.
Westindisches Sandelholzöl wird meist als Ersatz für das viel teurere, echte Sandelholzöl eingesetzt. Sein Duft ist zwar ähnlich, aber weniger rund und deutlich herber.
Das echte Sandelholzöl wird gewonnen aus dem Sandelholzbaum, dessen Bestand stark gefährdet ist. Daher greift man verantwortungsbewusst auf das Amyrisöl zurück.

Bergamotte Reggio

 Botanischer Name: Citrus bergamia

Citrusnote

 Zugeschriebene Wirkung:
antiseptisch, antiviral, antidepressiv, beruhigend, entspannend, verschiedene medizinische Anwendungsgebiete
Herkunft: Italien

 Gewinnungsverfahren: Pressen

 Verwendeter Pflanzenteil: Schale

 

Die Schale der ungenießbaren Frucht eines Citrusbaumes in der Region Kalabrien enthält das Bergamottöl, das weltweit bekannt ist durch Kölnisch Wasser und Earl Grey Tea.

 Bergamottöl nicht auf die Haut aufbringen, bevor man in die Sonne geht!

Canangaöl
Botanischer Name: Cananga odorata

würziger,holziger Duft, Herznote
Zugeschriebene Wirkung:
beruhigend, schlaffördernd

 Herkunft: Indonesien

 Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation; unverfälschtes ätherisches Öl

 Verwendeter Pflanzenteil: Blüten

 

Canangaöl wird, genau wie Ylang Ylang Öl, aus den Blüten des Canangabaum destilliert. Zuerst erfolgt die Destillation von Ylang-Ylang Öl, danach die von Canangaöl.

  Citronellöl, Java

 Botanischer Name: Cymbopogon nardus

Zitronenartiger, frischer Duft, Kopfnote
Zugeschriebene Wirkung und Verwendung:
Erfrischt die Raumluft, vertreibt Mücken, auch zum Beduften von Bügel- oder Putzwasser

 Herkunft: Java

 Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation; unverfälschtes ätherisches Öl

 Verwendeter Pflanzenteil: Blätter

 

Citronellöl ähnelt im Duft dem echten, sehr teuren Melissenöl, obwohl es sich in den Inhaltsstoffen deutlich unterscheidet.

 

Edeltannennadelöl

Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation

 Tannenduft, Kopfnote

 Zugeschriebene Wirkung:
Erfrischt die Raumluft, belebend, klärend, für Fußbäder und Aufgüsse.

 Botanischer Name: Abies alba

 Herkunft: Russland

 Verwendeter Pflanzenteil: Nadeln und Zweige

 

 Ein Öl von der immergrünen Edeltanne aus Russland.

 

Kann in heißem Wasser leicht hautreizend sein, vorsichtig dosieren!

 


Eukalyptusöl

 Botanischer Name: Eucalyptus globulus

Kampferähnlicher aromatischer Duft, Kopfnote

 Zugeschriebene Wirkung und Verwendung:
Bronchienerweiternd, schleimlösend, antibakteriell, luftklärend.
Auch für Aufgüsse, Massagen und Bäder.

Herkunft: Spanien (Ursprünglich Australien)

Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation

Verwendeter Pflanzenteil: Blätter

 

 Nicht für Säuglinge und Kleinkinder!



 Fichtennadelöl

 Botanischer Name: Abies sibirica

Erfrischender, würziger Duft, Kopfnote

 Zugeschriebene Wirkung:
Hustenlösend, wärmend, durchblutungsfördernd, entzündungslindernd

 Botanischer Name: Abies sibirica

 Herkunft: Korea

 Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation; unverfälschtes ätherisches Öl

 Verwendeter Pflanzenteil: Zweige mit Nadeln



Kiefernadelöl

 Botanischer Name: Pinus sylvestris

Duftet frisch nach Nadelwald, würzig, Kopfnote

 Zugeschriebene Wirkung und Verwendung:
antibakteriell, blutreinigend, schleimlösend, blutstillend, schmerzstillend, anregend, entspannend.
Geeignet für Duftlampe, Saunaaufguß und als Bestandteil von Herrenduft.

 Herkunft: Wildwuchs, Bulgarien

 Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation

 Verwendeter Pflanzenteil: Nadeln und Zweige

 

 Kiefernadelöl oxidiert recht rasch und sollte kühl und dunkel aufbewahrt und nach dem Öffnen der Flasche innerhalb von sechs Monaten verbraucht werden



Krauseminzeöl (Spearmint)
Botanischer Name: Mentha spicata

Duftet wie der bekannte Kaugummi schmeckt: nach Minze, aber nicht so markant wie die Pfefferminze

Herkunft: USA

Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation; unverfälschtes ätherisches Öl

 

Krauseminze ist etwas weicher als Pfefferminze. Arabischer Minztee wird aus den Blättern dieser Pflanze gewonnen.
Gut zu kombinieren mit anderen Düften wie Vanille, Lavendel, Citrus, Zimt und Nelke.



Latschenkieferöl
Botanischer Name: Pinus mugo turra

Balsamisch-frischer, klarer Duft, Kopfnote

Zugeschriebene Wirkung und Verwendung:
antibakteriell, durchblutungsfördernd, schleimlösend, entzündungshemmend, anregend.
Wichtigster Bestandteil von Franzbranntwein, geeignet für Saunaaufgüsse, Massageöle (entkrampfend) und Bäder.

 Herkunft: Balkan

 Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation

 Verwendeter Pflanzenteil: Nadeln und Zweigspitzen



Lavendelöl Barreme
Botanischer Name: Lavandula angustifolia

starker, klarer, frischer, blumiger Duft
Zugeschriebene Wirkung und Verwendung:
antiseptisch, entzündungshemmend, antimikrobiell, gut gegen Mückenstiche, pflegend - dabei gut kombinierbar mit Aloe Vera,
Fußbäder, Aromatherapie, beruhigt Haut und Kopfhaut, hautreinigend (Pickel)
Herkunft: Frankreich

 Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation

 
Lavendelöl ist eines der vielseitigsten und verträglichsten ätherischen Öle.
Herrlich in Kosmetik und auch gut gegen Motten im Kleiderschrank. Nicht zuletzt ganz einfach in der  duftenden Seife im Bad.



Lemongrasöl (Zitronengras)

Botanischer Name: Cymbopogon flexuosus

Duftet nach Zitrone, Kopfnote
Zugeschriebene Wirkung und Verwendung:
belebend, konzentrationsfördernd, antiseptisch
gut gegen Mücken (Duftlampe)
Herkunft: Indien

Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation; unverfälschtes ätherisches Öl

 Verwendeter Pflanzenteil: Blätter



Melissenöl (Zitronenmelisse)
Botanischer Name: Cymbopogon winterianus

Duftet nach Zitrone, ähnelt im Duft der echten Melisse, Kopfnote

 Zugeschriebene Wirkung und Verwendung:
vertreibt Mücken, klärt die Raumluft, beduftet Putzwasser.
Herkunft: Indonesien

Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation, unverfälschtes ätherisches Öl


Gut mit Kräuternoten, Lavendel, Hölzern und Gewürzen kombinierbar.
Ersetzt die viel teurere Echte Melisse.


 

Orangenöl



Duftet frisch und aromatisch.



Ein sehr beliebtes und belebendes Öl, das vielseitige Verwendung findet, ob in der Seife, in Massage- und anderen Pflegeprodukten oder auch in der Duftlampe.
Herrlich frisch, belebend und geeignet, gute Laune zu verbreiten!

Botanischer Name: Citrus sinensis
Herkunft: Brasilien
Gewinnungsverfahren: Auspressung, unverfälschtes ätherisches Öl
Verwendeter Pflanzenteil: Schale



 


Patchouliöl


Botanischer Name: Pogostemon cablin


Wer kennt es nicht, das heißgeliebte oder manchmal auch verhaßte Patchouli?
Sein Duft ist unverwechselbar, recht stark und herb-aromatisch.
Man liebt es oder haßt es, eine Mitte gibt es nicht ;)

Verwendung findet es in kosmetischen Produkten wie Parfums und Seifen und wird auch gerne zur Massage genommen.


Herkunft: Indonesien


Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation, unverfälschtes ätherisches Öl
Verwendeter Pflanzenteil: Blätte r



 

 

Rosmarinöl

 

Botanischer Name: Rosmarinus officinalis

 

Frisch-würziger Duft.

Rosmarin ist sehr beliebt für Saunaaufgüsse, zur Raumbeduftung und für eholsame und entspannende Bäder.


Herkunft: Mittelmeerraum, Marokko
Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation
Verwendeter Pflanzenteil: Blätter
Naturparfum: Kopfnote

 

 

 



Ylang-Ylang

Starker, schwerer, mystischer Duft.

Verwendung in Seifen, gerne auch in Körper- und Gesichtscremes.
In Duftsteinchen oder auf Dufthölzern hervorragend als Raumbeduftung.
Im Herkunftsland werden die Blüten der Pflanze in der Volksmedizin verwendet.

Botanischer Name: Cananga odorata

Herkunft: Komoren

Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation

Verwendeter Pflanzenteil: Blüten



Parfümöle:

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